Parkplätze sollen ins Erdreich

Beim Bahnhof sind Alterswohnungen geplant. Zuvor muss die Gemeinde aber Parkplätze schaffen. So will es der Kanton.

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Hier kommen die Alterswohnungen zu stehen: Zwischen Entsorgungsstelle und Bahnhof Stansstad müssen deshalb die Parkplätze weichen. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Hier kommen die Alterswohnungen zu stehen: Zwischen Entsorgungsstelle und Bahnhof Stansstad müssen deshalb die Parkplätze weichen. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Auf dem Bahnhofsareal hat die Gemeinde Stansstad dem Kanton vor zwei Jahren ein 2600 Quadratmeter grosses Grundstück für 518'000 Franken abgekauft. «Dort sollen Alterswohnungen entstehen. Dazu überlässt die Gemeinde der Stiftung Altersfürsorge Riedsunnä das Land im Baurecht», erklärt Gemeindepräsident Beat Plüss.

Das Projekt trägt den Namen Riedsunnä 3 und umfasst auf rund 1700 Quadratmetern der Parzelle zwei Gebäude mit zwölf altersgerechten Wohnungen. Damit diese aber gebaut werden können, gilt es, eine Bedingung zu erfüllen: «Der Kanton knüpfte die Auflage an den Landverkauf, dass Parkfelder, die beim Bau der dritten Riedsunnä-Etappe wegfallen, in unmittelbarer Nähe kompensiert werden müssen.»

Davon betroffen sind rund 60 Parkplätze beim Bahnhof Stansstad. Ein alternativer Standort für diese hätte das Gebiet Garnhänki in der Nähe der Autobahnausfahrt sein können. Es wird aber vom Bundesamt für Strassen bis mindestens 2018 benötigt.

Fündig wurde die Gemeinde schliesslich nur wenige Meter unterhalb der bestehenden Parkplätze: Eine Projektstudie ergab, dass die wegfallenden Abstellfelder in einer Tiefgarage direkt unter den geplanten Alterswohnungen Platz fänden. Konkret wären dies 64 Stück. Kostenpunkt: fast 4 Millionen Franken, inklusive Fundation und Bodenplatten für das Altersprojekt.

Christoph Riebli

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Matthias Piazza