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Beckenrieder Parkverbot steht in der Kritik

Wer an der Rütenenstrasse parkiert, wird seit diesem Jahr gebüsst – zum Missfallen der Ausflügler. Der Gemeinderat begründet das Parkverbot mit der Sicherheit und stellt alternative Parkplätze in Aussicht.
Matthias Piazza
Das Parkverbot auf der Rütenenstrasse wurde bis zum Gemeindekraftwerk beim Sustli verlängert. (Bild: Matthias Piazza (Beckenried, 26. Juli 2018))

Das Parkverbot auf der Rütenenstrasse wurde bis zum Gemeindekraftwerk beim Sustli verlängert. (Bild: Matthias Piazza (Beckenried, 26. Juli 2018))

Schnellen die Temperaturen in die Höhe, wie dies in den vergangenen Tagen der Fall war, herrscht viel Verkehr an der Rütenenstrasse. Sonnenhungrige und Wasserratten suchen das schöne und beliebte Badeplätzchen am Vierwaldstättersee auf. Viele reisen mit dem Auto an und parkieren entlang der Rütenenstrasse – obwohl der Gemeinderat Anfang Jahr das Parkverbot bis zum Gemeindekraftwerk Sustli ausgedehnt hat. Zuvor war die Strasse nur von der Einfahrt in die Kantonsstrasse bis zur Kurve Mühlematt mit einem Parkverbot ausgeschildert gewesen.

Dieses erweiterte Parkverbot kommt aber nicht bei allen gut an. «Wie kann ein Gemeinderat auch nur derart am Bedürfnis seiner Einwohner vorbeihandeln, ohne alternative Parkmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen?», fragt ein Leserbriefschreiber. Zudem würden sich die Autofahrer über das Verbot hinwegsetzen. «Kümmern tut es keinen, es wird parkiert wie eh und je», schreibt er weiter.

«Wir sind uns des Problems bewusst», meint der zuständige Gemeinderat Urs Christen, darauf angesprochen. Das Bussenregime der Kantonspolizei kenne er nicht im Detail, weil diese in eigener Regie handle, ohne dass der Gemeinderat einen Einfluss darauf habe.

Hinter dem Parkverbot stehe er. «Die parkierten Autos erschwerten die Durchfahrt. Auch litt die Sicherheit, wenn Kinder aus den parkierten Autos ausstiegen und die Strasse überquerten oder beim Spielen zwischen den Autos auf die Strasse rannten», begründet Urs Christen den Gemeinderatsentscheid. «Wir sind uns aber bewusst, dass es in diesem Gebiet Parkplätze braucht, da die Rütenen an schönen Sommertagen von sehr vielen Leuten besucht wird», hält er fest.

Strasse soll in Richtung See verschoben werden

Im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung der Einfahrt der Rütenenstrasse in die Seestrasse im Gebiet Boden (Knotensanierung) will der Gemeinderat alternative Parkplätze in der Umgebung schaffen. Geplant ist dafür, die Strasse in Richtung See zu verschieben, womit bergseits Platz für Auto- und Veloparkplätze entstehen. Für dieses Jahr hat die Gemeinde dafür einen Planungskredit von 50000 Franken eingerechnet. Ziel sei es, im kommenden Jahr der Bevölkerung ein bewilligungsfähiges Projekt zur Abstimmung vorzulegen. Der Badeplatz werde in der jetzigen Grösse erhalten bleiben.

Zur Anzahl der Parkplätze, will Gemeinderat Urs Christen noch nichts sagen. «Wir sind mit dem Kanton und den weiteren Amtsstellen in Verhandlung. Fest steht, dass wir in diesem landschaftlich heiklen Gebiet nicht einfach nach Belieben Parkplätze erstellen können.»

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