Paul Niederberger will im «Stöckli» bleiben

Das Parteifest bot den passenden Rahmen, Paul Niederberger als Ständerat zu nominieren – was die CVP-Mitglieder mit Applaus taten.

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Ständerat Paul Niederberger (links) und Parteipräsident André Scherer am CVP-Parteifest in Beckenried. (Bild: Oliver Mattmann/Neue NZ)

Ständerat Paul Niederberger (links) und Parteipräsident André Scherer am CVP-Parteifest in Beckenried. (Bild: Oliver Mattmann/Neue NZ)

Die CVP Nidwalden hat sich gestern in Beckenried für den politischen Alltag gestärkt. Nicht mit Argumenten, sondern mit Brötchen, Aufschnitt, Käse und später mit Bratwürsten vom Grill. Auf dem Programm stand nämlich das Parteifest im Alten Schützenhaus.

Der Ständerat hatte schon vor einiger Zeit bekannt gegeben, für eine weitere Legislatur zu kandidieren. Am Sonntag nun nominierten ihn die knapp 100 Anwesenden offiziell für die eidgenössischen Wahlen vom 23. Oktober, begleitet von einem lang anhaltenden Applaus.

Niederberger sitzt seit 2007 für Nidwalden im Ständerat, auch «Stöckli» genannt. Der frühere Finanzdirektor aus Büren war in stiller Wahl gewählt worden. Ob der 62-Jährige am 23. Oktober erneut ohne Gegenkandidat ist, bleibt abzuwarten. Es wird aber allgemein davon ausgegangen, dass die anderen Parteien wie Grüne und SVP eher auf den Nationalratssitz schielen, der nach dem Rücktritt von Edi Engelberger (FDP) frei wird.

Oliver Mattmann

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