PAUSCHALBESTEUERUNG: Nidwaldner Regierung kontert Vorwürfe

Die Nidwaldner Finanzdirektion reagiert auf die Pauschalsteuer-Vorwürfe: Der in den Medien erwähnte Fall habe die Veranla­gung regelkonform durchlaufen.

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Hugo Kayser, Finanzdirektor von Nidwalden. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Hugo Kayser, Finanzdirektor von Nidwalden. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Die Finanzdirektion des Kantons Nidwal­den reagiert auf die heute Montag im Tages-Anzeiger erhobenen Vorwürfe, wonach es in einzelnen Fällen zu Unre­gelmässigkeiten in Pauschalbesteuerungs­abkom­men gekommen sein soll.

In einer Medienmitteilung schreibt sie am Montagnachmittag, dass die Überprüfung im von den Medien aufgegriffenen Fall standesgemäss erfolgt sei: «Die Veran­lagung wurde gemäss den massgebenden Rechtsvor­schriften vorgenommen und hat das im Kanton Nidwalden standardisierte Überprüfungs- und Veranlagungsverfahren durchlaufen.»

Allerdings verzichtet die Finanzdirektion in ihrer Mitteilung auf weitere Details zu den in den Medien angesprochenen Fällen: «Die Offenlegung weiterer Einzelheiten hierzu, beziehungsweise eine Stellungnahme zum konkreten Fall, ist der Finanzdirektion aus rechtlichen Gründen (Amtsge­heimnis) verwehrt.»

Steuerbare Mindestfaktoren
Die Pauschalsteuer wird nach den jährlichen, in der Bemessungsperiode entstandenen Lebenshaltungskosten der steuerpflichtigen Personen und der von ihnen unterhaltenen, in der Schweiz lebenden Personen berechnet. Im Kanton Nidwalden gelangen Mindestlimiten zur Anwendung, welche höher liegen als die bundesrechtlichen Mindestvorgaben, heisst es in der Mitteilung weiter.

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