Pfarrei Ennetmoos zeigt: Schnitzeljagd geht auch anders

40 Teams waren bei der digitalen Schnitzeljagd auf dem Fahrrad unterwegs und fotografierten ihre gefundenen Sujets.

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Die ganze Familie hält nach den vorgegebenen Sujets Ausschau.

Die ganze Familie hält nach den vorgegebenen Sujets Ausschau.

Bild: PD

(mah) Der Versuch, aus dem eingeschränkten Alltag zu Coronazeiten auszubrechen, führte zur spontanen Aktion: Innerhalb von wenigen Tagen setzten Markus Blöse, Pfarreileiter von Ennetmoos, und Irene Filliger die Idee einer «besonderen Schnitzeljagd» in die Tat um. So waren vor zwei Wochen 40 Velogruppen mit suchendem Blick unterwegs: In Ennetmoos, Stans – aber auch in Deutschland und sogar in den USA! Sei es zu zweit oder als Familie, alle hielten nach den vorgegebenen Sujets Ausschau, fotografierten und sandten sie per Whatsapp möglichst schnell den beiden Juroren zu. Die Aufgaben lauteten: Suche einen Gartenzwerg oder streichle eine Katze, finde drei schräge Vögel oder jodle ein Lied. 

Die Teilnehmenden hatten während zweier Stunden einen Heidenspass. Der Wettkampf-Einsatz war gross: Es lockten auch tolle Preise wie Gutscheine vom «Ristorante da Pippo», Stanserhorn und dem Brotpass Ennetmoos. Insgesamt wurden über 1700 Fotos eingereicht: Irene Filliger und Markus Blöse prüften diese mit den vorgegebenen Kriterien und bewerteten sie noch am selben Tag. Familie Kaiser gewann die etwas andere Schnitzeljagd mit drei Punkten Vorsprung zur Familie Ceccotti / Scheuber. Die beiden Organisatoren planen aber bereits eine Wiederholung der Aktion.