Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Buochser «Piccadilly»-Pächter verabschieden sich

Gastgeber Suzana und Toni Ceneva verlassen die beliebte Pizzeria in Buochs.
Ruedi Wechsler
Werden die familiäre Atmosphäre im Piccadilly vermissen: Toni und Suzana Ceneva. Bild: Ruedi Wechsler (Buochs, 28. Juli 2019)

Werden die familiäre Atmosphäre im Piccadilly vermissen: Toni und Suzana Ceneva. Bild: Ruedi Wechsler (Buochs, 28. Juli 2019)

Lobende Worte: Das war es, was an der «Austrinkete» im Café und Pizzeria Piccadilly in Buochs zu hören war. Diverse Gäste und Freunde haben am vergangenen Sonntag das Pächterpaar Suzana und Toni Ceneva aus ihrem «Pic» verabschiedet. Für die beiden war es ein emotionaler Anlass – schliesslich haben sie das Restaurant sieben Jahre lang geführt.

Doch der Arbeitsaufwand sei kaum mehr zu bewältigen gewesen, sagte Suzana Ceneva. «Und der Kontakt zu unserer Familie und die Pflege von Freundschaften sank auf das Minimum», fügte sie hinzu. «Es war nicht mehr das Leben, das wir uns vorgestellt hatten – und geeignete Aushilfen waren nicht zu finden.» Sie hätten sich viel Zeit für alle Gäste genommen. Auch die Kommunikation sei ihnen sehr wichtig gewesen. Weiter meinte die Gastgeberin mit feuchten Augen: «Für viele Gäste ist unser Lokal ein zweites Zuhause geworden. Es entstand eine gegenseitige, vertrauensvolle und ehrliche Wertschätzung.» Diese Dankbarkeit der Gäste hätte ihr sehr viel bedeutet. Suzana Cenevas Mann Toni sprach von einer intensiven Zeit. Auch ihm werde der aufgebaute familiäre Zusammenhalt der Gäste fehlen. Unterstützt wurden sie in den hektischen Zeiten immer von ihren Töchtern Biljana und Maja.

Suzana und Toni Ceneva seien vor 30 Jahren als Mazedonier in der Schweiz mit offenen Armen empfangen worden. Sie fühlten sich hier sofort zu Hause. Nun Schweizer Bürger zu sein, in einem so strukturierten Land, sei ein Privileg, meinten beide unisono.

Beruflich wird sich die ganze Familie neu orientieren. Toni Ceneva etwa beginnt am 1. September im Palace Hotel Bürgenstock seine neue Stelle. Als Erstes sind nun aber wohlverdiente Ferien geplant. Zunächst wird die Adriaküste bereist, dann folgen langersehnte Familienbesuche in Mazedonien.

Gäste loben Gastfreundlichkeit

Viele Gäste an der «Austrinkete» erwähnten die Gastfreundlichkeit. Bernadette und Markus Barmettler schätzten zudem die feinen Pizzas und den Mazedonischen Wein. Dazu zählte auch «das Grüss­chen» aus der Küche. Den Barmettlers werde in Zukunft die Freundlichkeit und das Strahlen der Cenevas fehlen. Auch die Stammgäste Franz Barmettler und Robi von Euw schwärmten von der netten Bedienung, den Pizzas und dem aromatischen Kaffee. «Für Buochs ist es sehr schade, dass ein so liebenswürdiges Wirtepaar dieses Lokal verlässt», ergänzte Robi von Euw.

Dieser Meinung ist auch Marie-Theres Sigrist. Ihr Mann Paul erwähnte die unkomplizierte, grenzüberschreitende Herzlichkeit und Offenheit von Suzana und Toni. «Ich hatte schon die angenehme Aufgabe, mit Suzanna die Begrüssung der Ausländer-Neuzuzüger durchzuführen», sagte er. Irene und Pius Achermann haben die Gleichbehandlung der Gäste und das preiswerte Angebot besonders geschätzt. Das sei nicht selbstverständlich.

Anfang August übernimmt neu Claudia Achermann das beliebte «Pic». Sie führte bis anhin das Restaurant Rössli in Stalden ob Sarnen.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.