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Pilatus darf in Indien teilweise wieder aktiv sein

Das indische Verteidigungsdepartement hat das im Juli 2019 verhängte einjährige Verbot gegen Pilatus, in Indien geschäftlich aktiv zu sein, zumindest in Teilen ausser Kraft gesetzt.
Das PC-7-Team der Schweizer Luftwaffe bei einer Vorführung an der letzten Iheimisch. (Bild: Romano Cuonz, Buochs Ennetbürgen, 31. Mai 2019)

Das PC-7-Team der Schweizer Luftwaffe bei einer Vorführung an der letzten Iheimisch. (Bild: Romano Cuonz, Buochs Ennetbürgen, 31. Mai 2019)

(sda) Dahinter steht die indische Luftwaffe, welche auf Ersatzteile, Service- und Wartungsdienstleistungen von Pilatus für die Flotte an PC-7-Trainingsflugzeugen angewiesen ist. Die Verfügung ist auf der Website des indischen Ministeriums aufgeschaltet. Pilatus wollte dies am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP nicht kommentieren.

Seit Juni laufen in Indien gegen Pilatus Ermittlungen. Der Untersuchungsrichter wirft dem Unternehmen eine «kriminelle Verschwörung» vor. Dazu kommen Vorwürfe wie Betrug oder kriminelle Verführung von Staatsangestellten. Der Flugzeugbauer ist im südasiatischen Land seit längerem mit Korruptionsvorwürfen konfrontiert. Die Bundespolizei CBI wirft ihm vor, 2010 einem Waffenhändler eine Million Franken überwiesen zu haben, um 75 PC-7-Flieger liefern zu können.

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