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Podestplatz für Winterberg aus Dallenwil

An der «Tortour Cylocross Summer» erkämpfte sich Lukas Winterberg den 3. Gesamtrang. Der Radquer-Fahrer meldet sich damit langer Verletzungspause wieder zurück.
Franz Hess
Lukas Winterberg kämpft um einen Spitzenplatz. (Bild Alphafoto.com/PD)

Lukas Winterberg kämpft um einen Spitzenplatz. (Bild Alphafoto.com/PD)

Das Radquer-Etappenrennen, gelangte nach zweimaliger Durchführung im Winter am vergangenen Wochenende erstmals im Sommer zur Austragung. Mit einer Gesamtlänge von rund 200 Kilometern und knackigen Höhenmetern forderte diese Spezialveranstaltung alle Teilnehmer sportlich heraus. Neben fahrtechnischen Fähigkeiten ist auch ein grosses Durchhaltevermögen in den drei Etappen gefragt. Der Auftakt fand am Freitagabend mit dem Prolog beim Campus in Sursee statt, welcher auch für sämtliche Etappen als Start- und Zielort galt.

Der Dallenwiler Radquer-Fahrer Lukas Winterberg meldete sich nach längerer Verletzungspause wieder zurück in der Radquer-Szene und bestritt die Weltpremiere in Sursee. Eine Weltpremiere, die einerseits im Sommer stattfindet und andererseits ein Etappenrennen ist, mit Eigenschaften, die beim Radquer nicht unbedingt üblich sind. Nach einigen Grundlagentrainings wagte sich der Dallenwiler ins Abenteuer. Ohne grosse Ambitionen reiste er nach Sursee, um vor allem Spass zu haben. Das Rennen war in drei Etappen eingeteilt, einem Prolog (24 Kilometer/400 Höhenmeter), der ersten Etappe (102 Kilometer/1750 Höhenmeter) und der Schlussetappe (72 Kilometer/1350 Höhenmeter). Das Wetter spielte mit und die Zuschauer feuerten die Rennfahrer begeistert an.

Der Prolog war ein richtiges Querrennen. Eine Runde von drei Kilometern musste acht Mal absolviert werden. Nach dem Massenstart merkte Winterberg schnell, dass ihm die intensiven Trainings fehlten, das Rennen war zu schnell für ihn und folglich musste er bald abreissen lassen, um seinen eigenen Rhythmus zu finden. Er beendete das Rennen auf dem guten fünften Rang.

Vor der ersten Etappe wusste er nicht, ob er die Distanz von 100 Kilometern und dem anspruchsvollen Höhenprofil mit den schnellsten Teilnehmern schaffen würde. Die Etappe führte von Sursee ins Napfgebiet und zurück nach Sempach, weiter um den Sempachersee ins Ziel in Sursee. Winterberg fühlte sich gut und konnte die Spitzengruppe bis zum letzten Anstieg kurz vor dem Ziel halten. Zu diesem Zeitpunkt waren sechs Fahrer in der Spitzengruppe. Der Dallenwiler wurde zum Schluss erneut Fünfter und konnte sich im Gesamtklassement auf den vierten Rang vorarbeiten.

Die letzte Etappe führte von Sursee über anspruchsvolle Schotterstrecken in Richtung Nebikon, Dagmersellen, Reitnau, Schlossrued, Triengen, Knutwil und via St. Erhard wieder zurück ins Ziel. Schon nach zehn Kilometern wurde heftig attackiert und eine fünfköpfige Spitzengruppe löste sich von den übrigen Fahrern.

Spannendes Finale

«Als ich dem Angriff folgte, wusste ich noch nicht recht, ob ich mir gerade mein Grab schaufelte oder ich diesen Effort wegstecken kann. Zum Glück litten die anderen genau so wie ich», erklärte Lukas Winterberg. «Als ob ich für die Schlussphase neue Beine bekommen hätte, konnte ich kräftig kontern und sicherte mir in einem sehr spannenden Finale den dritten Etappenrang. Gleichzeitig schob ich mich auf den dritten Rang im Gesamtklassement vor».

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