Polizei rettet in Beckenried einen in Seenot geratenen Kajakfahrer

Ein Kajakfahrer hat am frühen Donnerstagmorgen bei Beckenried den Vierwaldstättersee überqueren wollen, als sich sein Boot plötzlich mit Wasser füllte. Die Seepolizei brachte ihn an Land.

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(mst) Ein Kajakfahrer ist am Donnerstagmorgen um kurz nach 6 Uhr auf dem Vierwaldstättersee vor Beckenried in Seenot geraten. Der 65-Jährige wollte eine Seeüberquerung machen, wobei das Kajak aus noch ungeklärten Gründen plötzlich mit Wasser volllief. Der Kajakfahrer konnte laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden noch eine Angehörige informieren, bevor das Paddelboot sank.

Die aufgebotene Seepolizei Nidwalden lokalisierte den mit einer orangefarbenen Schwimmweste ausgestatteten Kajakfahrer schliesslich zirka einen Kilometer vom Ufer entfernt. Der Mann konnte geborgen werden. Anschliessend untersuchte der aufgebotene Rettungsdienst den etwas unterkühlten Mann vor Ort.

Die Kantonspolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gemäss der Binnenschifffahrtsverordnung unter anderem auch auf Paddelbooten wie Kajaks, Kanus oder Stand-up-Paddles (SUP) pro Person ein Rettungsgerät mitgeführt werden muss, beispielsweise eine Schwimmweste. Dies dann, wenn die äussere Uferzone (300 Meter zum Ufer) verlassen wird.