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Grossraubtiere gaben am Alpausflug der Nidwaldner Gemeinalpen zu reden

Dieses Jahr war die Alpgenossenschaft Steinalp Gastgeberin. 80 Gäste liessen sich über die Alp sowie laufende Projekte in anderen Gemeinalpen informieren.
Die Bannwarte der Alpgenossenschaft Steinalp, Bruno Lussi (links) und Heinz Amstad, organisierten den diesjährigen Alpausflug. (Bild: PD)

Die Bannwarte der Alpgenossenschaft Steinalp, Bruno Lussi (links) und Heinz Amstad, organisierten den diesjährigen Alpausflug. (Bild: PD)

Alpgenossenpräsident Paul Odermatt konnte am diesjährigen Alpausflug über 80 Gäste begrüssen. Nebst den amtierenden Bannwarten und ihren Amtsvorgängern waren dies auch Landwirtschaftsdirektor Joe Christen, Landratspräsident Ruedi Waser und die Vorsteher des Amts für Landwirtschaft und des Amts für Wald und Energie.

Nach der Seilbahnfahrt nach Niederrickenbach, einer Kaffeepause im Pilgerhaus und dem kurzen Fussmarsch zur Hüethütte wurden die Gäste bei perfekten Wetterbedingungen von der Älplerfamilie Scheuber auf Steinalp herzlich empfangen.

Zusammenarbeit von Interessengruppen ist wichtig

Bannwart Bruno Lussi informierte über die Alp Steinalp, welche sich über eine Fläche von über 500 Hektaren erstreckt. Etwa die Hälfte davon ist beweidbar und somit alpwirtschaftlich nutzbar. Eine forstwirtschaftliche Nutzung ist auf rund 200 Hektaren möglich, die Restfläche ist unproduktiv.

Die alpwirtschaftlich nutzbare Fläche ist in Hüttenrechte aufgeteilt, welche teilweise verpachtet sind. Auf Steinalp werden keine Milchkühe gesömmert. Die Alp wird mit Mutterkühen und Rindern bestossen. Daher wird Steinalp im Vergleich mit anderen Alpen eher extensiv bewirtschaftet.

In der Geschichte der Alp Steinalp spielte auch die touristische Erschliessung des Haldigrats eine wichtige Rolle. Die Baurechte der Anlagen und Gebäude stellen bis heute eine Einnahmenquelle für die Alpgenossenschaft Steinalp dar.

Alpgenossenpräsident Paul Odermatt nutzte die Gelegenheit und informierte über laufende Projekte in anderen Gemeinalpen und über laufende Diskussionen auf Bundesebene im Zusammenhang mit Grossraubtieren im Alpgebiet. Er stellte fest, dass die Zusammenarbeit der einzelnen Interessengruppen sehr wichtig sei. Dabei sei das Engagement der Alpgenossenschaften beim Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband SAV von zentraler Bedeutung, stellten sie doch die Basis des SAV dar. Der SAV vertritt als gesamtschweizerische Organisation die Älpler, Bewirtschafter und Alporganisationen im Parlament und den entsprechenden Bundesverwaltungen.

Die acht Nidwaldner Gemeinalpen werden von je zwei Bannwarten verwaltet und von der jeweiligen Alpkommission dabei unterstützt. Als Dank für die grösstenteils ehrenamtlich geleistete Arbeit findet jährlich ein Alpausflug statt. Die Einladung und die Organisation erfolgte in diesem Jahr durch die Alpgenossenschaft Steinalp. Der Anlass dient auch dem gegenseitigen Austausch von Erfahrungen positiver und negativer Art. (pd/red)

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