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Prämienverbilligungen gehören abgeschafft

«Jeder Vierte erhält Prämienzuschüsse», Ausgabe vom 22. Dezember

Das Prämienverbilligungs-Desaster nimmt seinen Lauf. Mit ausgeklügelten Zahlenspielereien wird berechnet, wer wie viel kriegen soll. Wie zu lesen war, eine Ausschüttung nach dem Giesskannenprinzip.

Interessante Fragen getraut man sich allerdings nie zu stellen: Ist es fair, dass Alleinstehende bereits ab 40000 Franken Reineinkommen (ohne Vermögen) genötigt werden, mit ihren Steuern die Prämien anderer zu subventionieren und somit eigentlich doppelt Prämie zahlen – notabene obwohl Familien von einer Steuerreduktion um fast die Hälfte des Reineinkommens profitieren? Wer profitiert wirklich davon, dass bei über einem Viertel der Bevölkerung der Staat die Prämie mitfinanziert? Wieso hat keiner Interesse daran, endlich das Prämiensystem zu hinterfragen?

Fakt ist: Seit die Krankenkassen die Prämienverbilligungsgelder des Staates direkt erhalten, ist die Motivation, die Prämien zu reduzieren, gesunken. Wieso auch, dieses Geld kommt ohne Umschweife oder Aufwand aufs Konto.

Die Prämienverbilligungen gehören abgeschafft! Es kann nicht sein, dass wir den Reformstau im Gesundheitswesen weiterhin tolerieren, während die sich Kassen durch die Hintertür subventionieren. Es sind fundamentale Änderungen nötig, damit die Krankenkassenprämien wieder auf ein bezahlbares Niveau sinken und als Konsequenz daraus keine Verbilligungen mehr nötig sind.

Wir müssen damit aufhören, unser Gesundheitswesen und dessen Beteiligte zu vergolden. Mehr Vernunft bei allen Akteuren und etwas weniger Geldgier wären schon mal ein Anfang.

Wäli Kammermann, Dallenwil

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