Raiffeisen Nidwalden ist auf Kurs

Die Nidwaldner Bank weist einen Halbjahresgewinn von 1,79 Millionen Franken aus. Sie konnte ihre Eigenkapitalquote erhöhen.

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Die Raiffeisenbank Nidwalden – im Bild der Hauptsitz in Stans – hat ein erfolgreiches halbes Jahr hinter sich.Bild: PD

Die Raiffeisenbank Nidwalden – im Bild der Hauptsitz in Stans – hat ein erfolgreiches halbes Jahr hinter sich.Bild: PD

(pd/mu) Der Geschäftserfolg der Raiffeisenbank Nidwalden steigt im ersten Halbjahr gegenüber der Vorjahresperiode um 5,9 Prozent auf 4,3 Millionen Franken. Der Brutto-Erfolg aus dem Zinsgeschäft steigert sich laut einer Medienmitteilung trotz Minuszinsen und einer Verengung der Zinsmarge gegenüber der Vorjahresperiode um 1,6 Prozent.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft (-2,7%) und derjenige aus dem Handelsgeschäft (-8,2%) fallen hingegen etwas tiefer aus als im Vorjahr. Der Geschäftsaufwand habe erstmals nach der Fusion gesenkt werden (–2,5%) können. 2017 hatten sich die Raiffeisenbanken Vierwaldstättersee-Süd und Region Stans zur heutigen Raiffeisenbank Nidwalden zusammengeschlossen.

Steigerung der 
Eigenkapitalquote

Der Zufluss von Kundengeldern in der Höhe von 58 Millionen – ein Plus von 3,5 Prozent – dokumentiere das Vertrauen der Kunden in die Raiffeisenbank, so die Mitteilung weiter. Auch bei den Ausleihungen kann die Bank im hart umkämpften Hypothekarmarkt um 1,0 Prozent oder 16 Millionen Franken zulegen. Die Bilanzsumme wachse dadurch auf 2029 Millionen Franken an. Die Zunahme bei den Kundengeldern führe zu einer soliden eigenen Refinanzierung.

Insgesamt resultiere im ersten Halbjahr ein Bruttogewinn von 4,6 Millionen Franken (plus 8 Prozent), was eine Zuweisung von 2,3 Millionen an die stillen Reserven und damit eine weitere Steigerung der Eigenkapitalquote von 17,65 auf 17,84 Prozent ermögliche. Der Halbjahresgewinn steige im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Prozent auf 1,79 Millionen.

Bereits Anfang Monat hat Raiffeisen Nidwalden über eine neue Struktur der Bankleitung informiert. Nach dem Wechsel eines Mitglieds der Bankleitung zu Raiffeisen Schweiz zeichnen statt fünf neu vier Bereiche für die Geschäftsführung verantwortlich.