RAUCHVERBOT: Hier funktioniert das Fumoir-Konzept

Bei einem Ja zum Rauchverbot dürfte nur noch in Fumoirs geraucht werden. Das Restaurant Cubasia in Stans hat diesen Schritt schon vollzogen – fast.

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Das Restaurant Cubasia in Stans hat schon einen Raucher­raum. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Das Restaurant Cubasia in Stans hat schon einen Raucher­raum. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Diesen Sonntag können die Nidwaldner entscheiden: Soll Rauchen in Restaurants, mit Ausnahme von so genannten Fumoirs, verboten werden? 

Wenn dies angenommen wird, hätten die Wirte bis zum 1. März 2009 Zeit, die gesetzlichen Bestimmungen umzusetzen. 

Ab dann darf nur noch in einem Raum geraucht werden, der vom übrigen Restaurant klar abgetrennt und kleiner ist als das Hauptrestaurant oder die eigentliche Gaststube, wie Leo Odermatt, Gesundheits- und Sozialdirektor, ausführt. Das Fumoir müsse über eine genügende Lüftung verfügen. «Lüften durch Fenster öffnen» reiche nicht. 

Nicht betroffen vom Rauchverbot sind Terrassen. Die Kantonspolizei wird Kontrollen durchführen. Diese verursachen der Polizei aber keinen Mehraufwand, denn sie sei jetzt schon mit vielen Kontrollen beauftragt, welche sie mit ihrem Personalbestand in einem vernünftigen Ausmass durchführen könne. Verstösse gegen das Rauchverbot sind gemäss Odermatt strafbar und werden beim Verhöramt angezeigt. 

Gäste schätzen Rauchverbot
Was diesen Sonntag zur Debatte steht, hat das Restaurant Cubasia in Stans quasi schon vollzogen. Das eigentliche Restaurant mit etwa 120 Plätzen ist seit Jahren rauchfrei. «In einem rauchfreien Raum das Essen zu geniessen war unseren Gästen ein Bedürfnis und wird sehr geschätzt», erklärt Gastgeberin Rita Jacomet. 

Diese Regelung habe bis jetzt auch nie zu Diskussionen unter den Gästen geführt. Wer aber nach dem Essen im «Cubasia» rauchen will, kann dies im extra dafür eingerichteten und abgetrennten Rauchsalon tun, welcher Platz für bis zu 40 Leuten bietet. «Die Raucher unter den Gästen machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Viele geniessen im Raucherzimmer ihren Apéro oder halten sich zwischen zwei Gängen oder nach dem Essen hier auf.»

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.