RAUMPLANUNG: Kantone haben die meisten Hausaufgaben erledigt

Ob- und Nidwalden gehen schon heute haushälterisch mit dem Boden um. Vom neuen Gesetz haben sie nicht viel zu befürchten.

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«Was wir jetzt anpacken müssen, ist die Mehrwertabgabe», sagt der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

«Was wir jetzt anpacken müssen, ist die Mehrwertabgabe», sagt der Nidwaldner Baudirektor Hans Wicki. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Obwalden habe bei der Raumplanung schon bisher relativ sorgfältig gehandelt, sagt Paul Federer, Vorsteher des Bau- und Raumentwicklungsdepartementes. «Seit 2007 haben einen Richtplan, der per se gut ist», sagt Federer. «Aufgrund des revidierten Raumplanungsgesetzes müssen wir den Richtplan nicht völlig neu gestalten», so Federer. Einiges wie etwa Aussagen zu Siedlungsstruktur, Baukultur oder Verdichtung sei noch zu wenig griffig. «Das werden wir justieren, wenn die Verordnung zum Gesetz vorliegt.»

Der Kanton Nidwalden habe bisher schon auf den haushälterischen Umgang mit dem Boden geschaut, sagt Baudirektor Hans Wicki. «Bei jeder Zonenplanänderung in den vergangenen Jahren haben wir das mit den Gemeinden angeschaut. Wenn sie etwas einzonen wollten, mussten Sie an anderer Stelle Flächen auszonen.» So sei man zu den heute massvollen Baulandreserven gekommen, sagt Wicki. Dieses Ziel sei auch bei der Erarbeitung des Agglomerationsprogramms verfolgt worden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen NZ und im E-Paper.