RECHNUNG: Jetzt bleibt noch eine schwarze Null

Die Regierung präsentiert für 2011 eine ausgeglichene Rechnung. Der Pendenzenberg im Verhöramt könnte eine Debatte auslösen.

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Der Nidwaldner Finanzdirektor Hugo Kayser (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Der Nidwaldner Finanzdirektor Hugo Kayser (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Das Budget 2011 beschäftigt am Mittwoch den Landrat. Gemäss Finanzdirektor Hugo Kayser rechnet die Nidwaldner Regierung im nächsten Jahr mit einem Mehrertrag von lediglich 15 000 Franken. Der Gesamtertrag liegt bei rund 347 Millionen Franken. Im Sommer war man noch von einer halben Million Franken Überschuss ausgegangen.

In der Zwischenzeit aber hatten die Strafverfolgungsbehörden Alarm geschlagen, weil der Pendenzenberg sie zu erdrücken droht. Deshalb stimmt das Parlament über Sofortmassnahmen von 1,09 Millionen Franken ab, um die Pendenzen innert zweier Jahre wegzubringen. Und für die Staatsanwaltschaft sind 2,8 Stellen (+312 000 Franken) mehr vorgesehen, weil die Arbeit unter anderem auch wegen der neuen Strafprozessordnung weiter zunimmt. Das sind die Hauptgründe, warum in der Erfolgsrechnung 2011 nur noch ein Plus von 15 000 Franken übrig geblieben ist.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.