Rechnung Stans: Verlust erwartet – Gewinn erzielt

Bei Erträgen von etwas über 40 Millionen Franken und Aufwendungen von 38 Millionen Franken schreibt die Gemeinde Stans 2,3 Millionen Franken Gewinn.

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Die Umbauplanung für das Haus Centro in Stans wurde ohne Kostenfolgen sistiert.

Die Umbauplanung für das Haus Centro in Stans wurde ohne Kostenfolgen sistiert.

Bild: Martin Uebelhart (Stans, 3. Februar 2020)

(pd/sez) Die Erfolgsrechnung von Stans schliesst bei Erträgen von etwas über 40 Millionen Franken und Aufwendungen von 38 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von 2,3 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von 981 100 Franken. Der Gemeinderat habe in seiner Sitzung vom 20.April zustimmend vom Abschluss der Jahresrechnung 2019 der Politischen Gemeinde Stans Kenntnis genommen – allerdings erst in zweiter Lesung, heisst es in einer Mitteilung der Gemeinde.

Das bedeutend bessere Resultat als erwartet kam durch Steuermehrerträge sowie geringeren Aufwendungen in allen Bereichen zu Stande. Auch fiel die Rechnung um mehr als 850000 Franken besser aus, weil Stans wegen der Übergangsbestimmungen im Neuen Finanzausgleichsgesetz zu einer Nehmergemeinde geworden ist.

Die Investitionen belaufen sich auf 3,8 Millionen Franken.

Gemeindeinvestitionen führen zu Fehlbetrag

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen und weiteren Bestandesänderungen resultiert aus der Geldflussrechnung ein Finanzierungsfehlbetrag von 1,9Millionen Franken. Investitionen wurden im Gemeindehaus für die Heizanlage und die Installation einer Brandmeldeanlage vorgenommen. Weitere Investitionen betrafen die Sanierungen der 110-Meter-Laufbahn im Eichli und der Tottikonstrasse Süd sowie die Planungsarbeiten für den Neubau des Pflegewohnhauses Mettenweg. Der Versuchsbetrieb des Teileinbahnsystems wurde abgeschlossen, und die Planungsarbeiten zum Umbau Centro wurden ohne Kostenfolge sistiert.

Das Verwaltungsvermögen nimmt zwar ab, aber auch die Nettoverschuldung um knapp 3Millionen Franken, wie der Medieninformation weiter zu entnehmen ist. Die Nettoverschuldung der Gemeinde beträgt im Berichtsjahr 9,2 Millionen Franken (Vorjahr 12,3 Millionen). Dies ergibt eine Nettoschuld pro Einwohnerin und Einwohner von 1131 Franken (Vorjahr 1490), also rund 350 Franken weniger. 

Die Frühlings-Gemeindeversammlung findet am Dienstag, 30.Juni, um 19.30Uhr in der Mehrzweckhalle Turmatt statt, die nächste Sitzung des Gemeinderates am 4.Mai.