Rega muss in Büren verletzten Arbeiter bergen

Ein Grosseinsatz der Rettungskräfte am Montagabend in Büren sorgt in der Bevölkerung für Spekulationen. Nun bestätigt die Polizei: Es handelte sich um einen Arbeitsunfall. Der Verletzte wurde nach Luzern geflogen. 

Christian Tschümperlin
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Ein Rega-Helikopter im Einsatz.

Ein Rega-Helikopter im Einsatz.

Symbolbild: PD

Büren Ein Grossaufgebot von Blaulichtorganisationen beim Schwanden in Büren sorgt derzeit der Bevölkerung für Gesprächsstoff. Nun bestätigt die Rega einen entsprechenden Rettungseinsatz am vergangenen Montag. «Wir hatten einen Einsatz mit Alarmzeit 17.30 Uhr im Bereich Buochserhorn», sagt Mediensprecher Mathias Gehrig auf Anfrage.

Hintergrund des Rega-Aufgebots sei ein Arbeitsunfall gewesen. Ein Patient wurde laut Gehrig ins Kantonsspital Luzern geflogen. Die Bergung sei anspruchsvoll gewesen.

«Die Rega konnte nicht landen, weil sich ein Heuseil in der Nähe befand. Die Helikopter-Crew flog den Patienten deshalb mit der Rettungswinde aus.»

An Bord des Helikopters befanden sich drei Personen: ein Pilot, ein Rettungssanitäter und ein Flugarzt. Verschiedene Augenzeugen berichten, dass nebst der Rega auch mehrere Polizei-, Feuerwehr und Ambulanzfahrzeuge vor Ort waren.

Bei der Kantonspolizei Nidwalden bestätigt man einen Einsatz wegen eines Arbeitsunfalls. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes erteilt sie gegenüber unserer Zeitung allerdings keine weiteren Auskünfte. Berichte, wonach es sich um einen Unfall bei Holzarbeiten handelte, will sie nicht kommentieren. Ursache des Unglücks und Unfallhergang bleiben daher unklar.