Regierung äussert sich zu Kripochef

Nicht genügend qualifiziert: So lautet das Fazit der Nidwaldner Polizei über den designierten Kripo-Chef. Über die Modalitäten des Abgangs wird noch verhandelt.

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Mirco Dommann (35) ist Anwalt. (Bild: PD)

Mirco Dommann (35) ist Anwalt. (Bild: PD)

Die Nidwaldner Kantonspolizei hat entschieden, den neu ernannten Chef der Kriminalpolizei, Mirco Dommann, nicht weiterzubeschäftigen. Der Entscheid, sich vom 35-jährigen Luzerner bereits wieder zu trennen, sei aus qualitativen Gründen gefallen, sagt der Nidwaldner Justiz- und Sicherheitsdirektor Alois Bissig. «Man ist zum Schluss gekommen, dass die Qualifikationen von Mirco Dommann nicht für dieses Amt reichen», sagt Bissig. Er betont, dass es keine strafrechtlich relevanten Vorkommnisse waren, die zum Entscheid geführt haben. Über die genauen Modalitäten von Dommanns Abgang wird zurzeit noch verhandelt. Eine Kündigung ist noch nicht ausgesprochen – vielmehr hofft man, eine einvernehmliche Lösung zu finden.

Robert Knobel

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