Regierung legt Flugplatzdossier vor

Der Nidwaldner Regierungsrat hat über den Flugplatz Buochs ein Dossier erarbeitet, das Modelle für den künftigen Betrieb und die Strategie bespricht. Am Mittwoch wurde der Landrat über den aktuellen Stand der Arbeiten und das weitere Vorgehen informiert.

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Der Flugplatz Buochs, aufgenommen vom Stanserhorn. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Der Flugplatz Buochs, aufgenommen vom Stanserhorn. (Bild: Matthias Piazza / Neue NZ)

Wie die Nidwaldner Staatskanzlei in einer Medienmitteilung schreibt, hat ein regierungsrätliche Ausschuss in den letzen Monaten ein Grundlagenpapier erarbeitet, in dem verschiedene Modelle erörtert werden. Zu diesem Zweck hätten Gespräche mit verschiedenen Partnern stattgefunden, hauptsächlich mit der Pilatus Flugzeugwerke AG und der Airport Buochs AG. Dabei wurden die Anforderungen und Bedürfnisse an den künftigen Flugplatz diskutiert und geprüft.

Ziel sei es, den optimalen Flugplatz für den Kanton Nidwalden unter Berücksichtigung der Interessen aller Partner zu definieren und die dafür notwendigen flugplatzrelevanten Flächen auszuscheiden. Die Erkenntnisse dieser Abklärungen seien mit allen Vor- und Nachteilen in einem Grundlagenpapier festgehalten worden, das im August dem Regierungsrat unterbreitet werde. Dieses Dokument werde Varianten aufzeigen, welche Betreibermodelle für den Flugplatz Nidwalden in Frage kommen.

Der Regierungsrat werde über das Grundlagenpapier befinden, das weitere Vorgehen festlegen und die notwendigen Verhandlungsmandate erteilen, so die Staatskanzlei. In der Folge können auch die Diskussionen mit den Korporationen und Gemeinden weitergeführt werden.

Gegen das Bauprojekt für den Tower und die Steuerungserneuerung sind zwei Einsprachen eingegangen: Eine vom Schutzverband Flugplatz Buochs (SBFB) und eine private Sammeleinsprache. Die Verfügung des Bundesamtes für Zivilluftfahrt (BAZL) ist noch ausstehend.

pd / kst