Regierung legt sieben Wildschutzgebiete fest

Für eine bessere Kontrolle des Wildtierbestands hat die Nidwaldner Regierung für die Dauer der Hochwildjagd sieben Schutzgebiete in einer Verordnung festgelegt. So könnten die Jäger die Tiere besser abschiessen, teilte die Staatskanzlei am Freitag mit.

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Ein Jäger lauert dem Wild auf. (Bild: Archiv/Neue NZ)

Ein Jäger lauert dem Wild auf. (Bild: Archiv/Neue NZ)

Stans. Das Rotwild würde sich während der Jagd im September in diese Zonen zurückziehen, und die Jäger könnten ausgewählte Tiere beim Verlassen der Zone einfacher erlegen, erklärte Fabian Bieri, Abteilungsleiter Jagd und Fischerei des Kantons Nidwalden, auf Anfrage.

Die provisorischen Wildschutzgebiete sind je rund eine halbe Hektare gross und über den Kanton verteilt. Für Jäger gilt während der Jagdsaison ein Zutrittsverbot.

Der Rotwildbestand nimmt in der ganzen Zentralschweiz stark zu, heisst es in der Mitteilung. Deswegen sei eine effiziente Jagd notwendig.

Das Bundesamt für Umwelt empfiehlt neben den eidgenössischen Jagdbanngebieten auch das Anlegen von kantonalen Wildschutzgebieten. In den Kantonen Graubünden, Wallis, Bern und Freiburg existieren bereits solche Schutzzonen. In Glarus wird eine Vorlage erarbeitet. (sda)