REGIERUNGSRAT: Sportförderungsgesetzes wird totalrevidiert

Das geltende Bundesgesetz aus dem Jahre 1972 ist aufgrund verfassungsrechtlicher und gesellschaftlicher Veränderungen einer Totalrevision unterzogen worden. Der Regierungsrat beurteilt den Entwurf als ausgewogen.

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Bewegung fördert und erhält auch die Gesundheit – das ist nun auch im neuen Sportförderungsgesetz berücksichtigt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Bewegung fördert und erhält auch die Gesundheit – das ist nun auch im neuen Sportförderungsgesetz berücksichtigt. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Nutzen des Sports für Gesellschaft und Wirtschaft sei politisch anerkannt und wissenschaftlich nachgewiesen. In seiner Stellungnahme zum totalrevidierten Sportförderungsgesetz würdigt der Regierungsrat den Umstand, dass diesem Wandel Rechnung getragen wird und zudem das typisch schweizerische, eng mit dem Milizprinzip verknüpfte Förderungssystem im Bereich des Sports Berücksichtigung gefunden hat.

Weiter begrüsst der Regierungsrat laut Medienmitteilung, dass der Entwurf von einem modernen Sportbegriff ausgehe, der auch die Bewegung mit dem Ziel der Erhaltung und Förderung der Gesundheit umfasst.

Kritisch werde beurteilt, dass sich der Bund entgegen der bisherigen Praxis im Bereich Jungend und Sport (J+S) teilweise aus der Finanzierung von J+S-Kids-Kursen zurückziehen will. Die Regelung der Finanzierung des Sportunterrichts in der beruflichen Grundbildung durch den Bund sollte gemäss dem Regierungsrat zudem in die Vorlage aufgenommen werden. Abschliessend stellt der Regierungsrat fest, dass sich der Entwurf auf das Wesentliche beschränkt und Raum für künftige Entwicklungen und Anpassungen in der Sportförderung lasse.

ana