REGIERUNGSRATSWAHLEN: Bis zu zehn Kandidaten sind möglich

In einem halben Jahr wählt Nidwalden die Regierung neu. Zu ersetzen sind zwei Mitglieder der FDP und je eines von CVP und Grünen. Es zeichnen sich harte Kampfwahlen ab.

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Soll Regierungsrat werden: Der Hergiswiler FDP-Politiker Hans Wicki. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

Soll Regierungsrat werden: Der Hergiswiler FDP-Politiker Hans Wicki. (Archivbild Fabian Fellmann/Neue NZ)

SVP-Kantonalpräsident Peter Wyss ist überrascht, als unsere Zeitung ihn zu den Regierungsratswahlen sprechen will. «Die sind doch erst im nächsten Frühling», sagt er. Doch nicht alle Parteien lassen sich so viel Zeit wie die SVP, welche erst Mitte Januar nominiert. Am schnellsten will es die FDP wissen. Bis Ende Oktober gibt der Kantonalvorstand den Ortsparteien Zeit, am 12. November entscheidet die Kantonalpartei. Aus der Regierung treten die beiden FDP-Mitglieder Beatrice Jann und Beat Fuchs zurück.

Bereits hinter sich hat die Nomination die FDP Hergiswil. Sie hatte die Wahl zwischen Gemeindepräsident Hans Wicki und Landrat Maurus Adam. Der Entscheid fiel schon im ersten Wahlgang deutlich mit 93 Stimmen für Wicki und 4 für Adam. Zuvor hatte die Versammlung trotz Gegenantrag beschlossen, nur eine Einerkandidatur zu wählen. Mit wie vielen Kandidaten die FDP am Schluss antritt, ist noch offen.

Wicki gehört seit 2000 dem Gemeinderat von Hergiswil an. Bevor die Hergiswiler den 45-jährigen Betriebsökonom im Jahr 2006 in das Amt des Gemeindepräsidenten wählten, war er für die Departemente Sicherheit (2000-04) und Werke (2004-06) zuständig. Er wohnt mit seiner Frau und zwei Kindern in Hergiswil. 

Markus von Rotz/ana

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.