REGIERUNGSRATSWAHLEN: Die CVP will ihre Delegierten fragen

Die SVP liess am Sonntag keinen Zweifel offen, dass sie wieder mit Ueli Amstad antritt. Die CVP lässt die Delegierten entscheiden.

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Noch ist nichts entschieden: Regierungsratskandidaten Heinz Keller (CVP, links) und Ueli Amstad (SVP). (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Noch ist nichts entschieden: Regierungsratskandidaten Heinz Keller (CVP, links) und Ueli Amstad (SVP). (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

In der CVP fällt der Entscheid über den zweiten Wahlgang für die Regierung erst am Donnerstag, einen Tag vor Ablauf der Frist zur An- oder Abmeldung von Kandidaten. Der Vorstand beruft auf übermorgen kurzfristig eine Delegiertenversammlung ein. «Wir wollen unseren Entscheid breiter abstützen, es kann nicht sein, dass allein der Vorstand das weitere Vorgehen beschliesst», sagte Kantonalpräsident André Scherer gestern. Welchen Antrag der Vorstand den Delegierten stellt, konnte Scherer gestern noch nicht sagen. Am Sonntag hatte CVP-Kandidat Heinz Keller betont, dass er auf jeden Fall für einen zweiten Wahlgang zur Verfügung stehe, wenn die Partei das wolle. Scherer hatte betont, dass Keller für die Partei nach wie vor der Richtige sei.
Die Parteileitung war am Sonntag vom Ergebnis ernüchtert. Scherer sagte, weil sie «erst die interne demokratische Ausmarchung» abwarten mussten, hätten sie den Wahlkampf erst am 11. Januar starten können. «Es war eine harte, intensive Zeit, aber diese haben wir gut genutzt, auch angesichts der zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel», sagte Scherer am Sonntag.

Markus von Rotz

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