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REGIERUNGSRATSWAHLEN: Karin Kayser holt sich Spitzenresultat

Die fünf Bisherigen sitzen fest im Sattel. Bei den beiden CVP-Vertretern Karin Kayser und Josef Niederberger war die Gefühlslage gestern besonders speziell.
Oliver Mattmann
Sie haben gut lachen: Karin Kayser (vorne, Zweite von rechts) erzielte die meisten Stimmen, gefolgt von Alfred Bossard (links). Rechts der neu gewählte FDP-Regierungsrat Joe Christen. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 4. März 2018))

Sie haben gut lachen: Karin Kayser (vorne, Zweite von rechts) erzielte die meisten Stimmen, gefolgt von Alfred Bossard (links). Rechts der neu gewählte FDP-Regierungsrat Joe Christen. (Bild: Corinne Glanzmann (Stans, 4. März 2018))

Oliver Mattmann

oliver.mattmann@nidwaldnerzeitung.ch

Angesichts des spannenden Rennens zwischen dem Trio Blöchliger (SVP), Christen und Reinhard (beide FDP) ging die Wiederwahl aller drei CVP-Regierungsräte fast etwas unter. Dabei schafften Karin Kayser, Othmar Filliger und Josef Niederberger diese sehr «komfortabel», wie Parteipräsidentin Therese Rotzer gestern richtig bemerkte. Sie hob besonders das «hervorragende» Resultat von Karin Kayser hervor, die mit 11 951 Stimmen so viel Zuspruch erhielt wie sonst kein bisheriger Regierungsrat.

«Die Sonne scheint nicht nur draussen, sondern auch hier drin bei mir», bemerkte sie mit einem Schmunzeln. Dass ihre Arbeit so honoriert werde, sei für sie eine riesige Ehre. «Das Wahlresultat motiviert mich, auf diese Art weiterzuarbeiten», sagte Kayser. Auch bei Alfred Bossard (FDP) und Res Schmid (SVP) zeichnete sich früh ab, dass sie vier weitere Jahre anhängen dürfen.

Bei den Departementen könnte es ideal aufgehen

Das zweitbeste Resultat von Bossard (11 869 Stimmen) freute FDP-Präsident Stefan Bosshard. Auf der anderen Seite wurmte ihn die verpasste Wahl von Niklaus Reinhard. «Insgeheim haben wir uns erhofft, den dritten Sitz zurückzugewinnen.» Diesen hatten die Liberalen vor zwei Jahren bei der Ersatzwahl für Hans Wicki an die CVP verloren. Deren Kandidat hiess damals Josef Niederberger, der sich nun erstmals Gesamterneuerungswahlen stellen musste. «Ich hatte schon Respekt davor», gestand der Baudirektor. «Ich hatte in den zwei Jahren schwierige Dossiers, die mir nicht unbedingt Sympathien eintrugen. Auf der anderen Seite konnte ich Arbeiten in die Wege leiten, was mir nun zu Stimmen verholfen haben dürfte», analysierte Niederberger. Entsprechend erleichtert war er über den «Vertrauensbeweis» des Stimmvolks.

«Wir sind froh und stolz, die beiden Sitze verteidigt zu haben», sagte derweil SVP-Präsident Christoph Keller. Res Schmid (SVP) als designierter Landammann 2018/19 «freut sich auf die neue Konstellation» und verteilte dem neu gewählten Duo Vorschusslorbeeren. «Sie werden sicher bereichernd sein für unser Gremium.» Er fügte an, dass man demnächst die Verteilung der Departemente vornehmen wolle. Sollte es unter den Bisherigen zu keinen Rochaden kommen, trifft es sich, dass Michèle Blöchliger im Vorfeld mit der Landwirtschafts- und Umweltdirektion liebäugelte und Joe Christen nicht abgeneigt ist, das Gesundheits- und Sozialdepartement zu übernehmen.

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