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Rekord für Nidwaldner Schützenveteranen

Die Ernennung von 18 Ehrenveteranen und die Proklamation der Jahresmeister standen im Zentrum der GV der Nidwaldner Schützenveteranen. Ausserdem hat der Verband einen neuen Mitgliederrekord.
Franz Odermatt
Eingerahmt von Ehrendamen: das neue Ehrenmitglied Sepp Mathis (rechts) mit seinem Nachfolger als Obmann Dölf Lussi. (Bild: Franz Odermatt, Stans, 9. März 2019)

Eingerahmt von Ehrendamen: das neue Ehrenmitglied Sepp Mathis (rechts) mit seinem Nachfolger als Obmann Dölf Lussi. (Bild: Franz Odermatt, Stans, 9. März 2019)

«Ich erachte die kameradschaftliche Spontanität keineswegs als Selbstverständlichkeit, schon gar nicht in der heutigen Zeit», schreibt Godi Blättler, Präsident der Nidwaldner Schützenveteranen, im Jahresbericht. Die oft fehlende Kameradschaft ist in der Tat ein weitverbreitetes, vereinspolitisches Problem. Die Schützenveteranen versuchen da immer wieder Gegensteuer zu geben und treffen sich gerne auch bei einem gemütlichen Jass.

Godi Blättler freute sich am vergangenen Samstag im Stanser «Schwybogen» am Aufmarsch von 170 Verbandsmitgliedern und diversen Gästen, darunter Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi. Mit einer Schweigeminute und Klängen vom Schwyzerörgeli Duo Mathis-Würsch gedachte die Versammlung der zwölf verstorbenen Schützenkameraden. Nach 21 Neuaufnahmen zählt der Verband mit 703 Mitgliedern erstmals in seiner 110-jährigen Geschichte über 700 Mitglieder.

Auf die Jahresschiessen zurückgeblickt

Genehmigt und verdankt wurden an der Generalversammlung der Nidwaldner Schützenveteranen der Jahresbericht des Präsidenten und des Schützenmeisters Josef Liem. Dieser blickte auf die beiden Jahresschiessen zurück. Als Gewehr-Jahresmeister konnte der Wolfenschiesser Neuveteran Robi Waser und als Pistolensieger einmal mehr der Oberrickenbacher Martin Durrer gefeiert werden. Verbandskassier Dölf Lussi präsentierte einen Jahresgewinn von rund 100 Franken.

Für eine weitere Amtsdauer stellten sich Präsident Godi Blättler, Fähnrich Peter Zimmermann und Sekretär Peter Lötscher zur Verfügung. Als Rechnungsrevisor ersetzt der 69-jährige Werner Frank den langjährigen Revisor Albi Odermatt.

«Ihr Schützen pflegt die Gemeinschaft»

Nach 20 Jahren pflichtbewusster und verdienstvoller Obmann-Tätigkeit demissionierte der Oberdörfer Sepp Mathis-Christen. Als Dank wurde der 83-Jährige in die Gilde der Verbands-Ehrenmitglieder aufgenommen. Dölf Lussi, Verbandskassier und ehemaliger Schützenpräsident von Büren-Oberdorf, stellte sich als Nachfolger zur Verfügung. Zudem wurden erneut Ehrenveteranen ernannt. Diesmal solche mit Jahrgang 1939.

Der Stanser Gemeindepräsident Gregor Schwander sprach an der Versammlung ebenfalls zu den Schützenveteranen: «Weil für eine zentrale Schiessanlage die Finanzen und auch ein geeigneter Standort fehlen, unterstützen die Nidwaldner Gemeindepräsidenten die Instandstellung von sechs bestehenden Schiessanlagen», betonte er. Gerne lese er übrigens von den Erfolgen der Nidwaldner Nachwuchsschützen.

Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi betonte, dass die Regierung die Schützentradition nach ihren Möglichkeiten unterstütze. Mit eher heiteren Gedanken erinnerte sie an die Gründung des schweizerischen Schützenvereins im Jahre 1824. Dichter Gottfried Keller (1819-1890) schrieb schon damals von den «aufrechten Schützen». «Ihr Schützenveteranen seid für mich diese aufrechten Schützen, weil ihr die Gemeinschaft pflegt», meinte Kayser.

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