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Renoviertes Schulhaus in Hergiswil: «Man hat das Optimum herausgeholt»

Satte 25 Millionen Franken haben sich die Hergiswiler die Sanierung des Grossmatt-Schulhauses kosten lassen. Am Samstag konnten sie das Werk unter die Lupe nehmen. Mit dabei waren auch zwei Personen, die die Schule in- und auswendig kennen.
Matthias Stadler
Das Gebäude vor dem Pilatus. (Bilder: Matthias Stadler, Hergiswil, 25. Mai 2019)Das Gebäude vor dem Pilatus. (Bilder: Matthias Stadler, Hergiswil, 25. Mai 2019)
Der Eingang.Der Eingang.
Ein Schulzimmer.Ein Schulzimmer.
Die Bibliothek.Die Bibliothek.
Bei der Eröffnung mit dabei waren auch Peter Baumann und Ilona Cortese-Keiser.Bei der Eröffnung mit dabei waren auch Peter Baumann und Ilona Cortese-Keiser.
Die neue Kletterwand in der Turnhalle.Die neue Kletterwand in der Turnhalle.
Die Big Band der Musikschule spielte am Eröffnungstag auf.Die Big Band der Musikschule spielte am Eröffnungstag auf.
Das Werkzimmer.Das Werkzimmer.
Das Foyer.Das Foyer.
Die Aula.Die Aula.
Ein Treppenhaus.Ein Treppenhaus.
11 Bilder

Hergiswil: So sieht das renovierte Schulhaus Grossmatt nun aus

Nicht ganz zwei Jahre dauerte die Sanierung des Grossmatt-Schulhauses in Hergiswil. Während dieser Zeit mussten sich die Schüler und Lehrer mit einem Containerprovisorium begnügen (wir haben berichtet). Doch diese Zeiten sind passé. Seit dem 6. Mai wird im Schulhaus wieder unterrichtet. Rund 140 Schüler der Orientierungsschule und der Unterstufe sowie Kindergärtler haben hier ihr neues schulisches Daheim gefunden.

Am vergangenen Samstag konnte sich die Bevölkerung an der offiziellen Eröffnung ein Bild des Schulraumes machen. Und davon machten viele Hergiswiler Gebrauch. Augenscheinlich interessierten sie sich für die topmodernen Schulzimmer, das lichtdurchflutete Foyer und die neue Kletterwand in der Turnhalle.

Schüler sollen Farbe in die Schule bringen

An der Eröffnung mit dabei waren auch die grüne Landrätin Ilona Cortese-Keiser, die bereits bei der Eröffnung des damaligen Neubaus im Jahr 1974 als Schülerin vor Ort war, sowie Peter Baumann, der die Schule 20 Jahre lang leitete, die Renovation aufgrund dessen eng begleitete und vergangenes Jahr in Pension ging. Den beiden gefiel, was sie zu sehen bekamen. Fachmännisch diskutierten sie über die Änderungen am Schulhaus. Der Fachfrau Küchenbau Ilona Cortese-Keiser etwa gefiel, dass das Gebäude neu «offen und hell daherkommt. Man hat hier das Optimum herausgeholt», meinte sie. Dem pflichtete Peter Baumann bei: «Man hat ausserordentlich viel Raum. Es ist sehr grosszügig.» Zudem lobten beide, dass die Zimmer und Einrichtung flexibel sind. Will heissen, dass man mit wenigen Handgriffen etwa den Raum umgestalten kann.

Doch gab es auch Kritik: «Mir fehlen die Farben», sagte Ilona Cortese-Keiser. In der Tat kommt das Innere des Schulhauses mehrheitlich weiss daher. Die Wände sind allesamt in diesem Ton gehalten, der Boden in den Gängen ist hellgrau. «Aber die Schüler bringen hoffentlich Farbe in das Ganze», zeigte sie sich optimistisch.

«Kletterwand hat sich jetzt schon gelohnt»

Die Sanierung des Schulhauses kostete rund 25 Millionen Franken. «Ich wäre für einen kompletten Neubau gewesen», sagte Cortese-Keiser bei der Besichtigung. Aber alles könne man halt nicht haben. Zudem findet sie es schade, dass die Turnhalle nicht zu einer Dreifach-Turnhalle ausgebaut wurde, sondern nach wie vor in L-Form daher kommt. Die Halle hat aber ebenfalls eine Auffrischung erhalten. Nun gibt es eine Kletterwand, die bereits auf reges Interesse stosse, wie Peter Baumann erklärte: «Sie hat sich jetzt schon gelohnt.»

Bei den vielen Besuchern waren auch die Schulzimmer ein Thema. So gibt es verschiedene Arten, etwa das Inputzimmer. In den Zimmern gibt es keine klassische Wandtafel mehr. Heute dominiert ein übergrosser Bildschirm, auf dem die Lehrer etwa Videos zeigen können. Nebenan stehen sogenannte Whiteboards. Und auch der gute alte Hellraumprojektor hat ausgedient. Neu projizieren Visualizer dank integrierter Kamera das Gewünschte direkt auf den Bildschirm.

Das Schulhaus befindet sich laut Baumann noch im Testbetrieb, Kinderkrankheiten müssten nun ausgemerzt werden. «Nach den Sommerferien gilt es dann richtig ernst.»

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