Riesiges Schutznetz schützt vor Steinschlag

Zur Sicherung der Strasse am Lopper zwischen Stansstad und Hergiswil wurden 1,5 Kilometer Schutznetze montiert. Sie halten bis zu 6 Tonnen schwere Brocken.

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Gespannte Blicke der Arbeiter auf die Fangschutznetze. (Bild: Romano Cuonz/Neue NZ)

Gespannte Blicke der Arbeiter auf die Fangschutznetze. (Bild: Romano Cuonz/Neue NZ)

Wer zurzeit einen Blick von der Hergiswiler Pontonbrücke auf die Problemfelsen am Lopper wirft, staunt: Unmittelbar über dem havarierten Autobahnzubringer ziehen sich 1,5 Kilometer Steinschlag-Schutznetze dem Berg entlang, was etwas an die Chinesische Mauer erinnert. «Wir haben auf Ende März dieses 6-Millionen-Schutzprojekt termingemäss abgeschlossen», sagt Projektleiter Bernhard Flühler, Ingenieur bei der Urner Firma Porr Suisse AG. Die teils heiklen Arbeiten am Seil wurden von 10 bis 20 Facharbeitern ausgeführt.

Die stärksten Netze sind im Stande, Felsbrocken von 6,3 Tonnen Gewicht und 1,50 Meter Durchmesser aufzuhalten, welche mit 90 Stundenkilometern den Hang hinunterdonnern. Im so genannten «Dreckloch» wurden gleich mehrere Netze übereinander angebracht. «Da kamen wir nicht darum herum, eine eigene Bauseilbahn zu errichten», sagt Bauführer Marco Schoepf. An besonders exponierte Stellen musste der Heli fliegen. Dank den Auffangnetzen sollte die Kantonsstrasse Ende April wieder befahrbar sein.

Romano Cuonz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.