So kommen Rollstuhlfahrer von daheim zu Bruder Klaus

SRK Unterwalden und der Verein Ranftmobil spannen zusammen und ermöglichen Rollstuhlfahrern Besuche im Ranft.

Marion Wannemacher
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Gemeinde Quiz in Obwalden. Gemeinde Flüeli Ranft. Bild: Corinne Glanzmann (Flüeli Ranft, 22. Januar 2020)

Gemeinde Quiz in Obwalden. Gemeinde Flüeli Ranft. Bild: Corinne Glanzmann (Flüeli Ranft, 22. Januar 2020)

Corinne Glanzmann / Obwaldner Zeitung

Der Verein Ranftmobil ermöglicht Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, einen Besuch der Pilgerstätte im Ranft. Wegen des Coronavirus gibt es nun jedoch weniger Nutzer dieses Angebots. Das SchweizerisRollche Rote Kreuz Unterwalden hat nun mit dem Verein ein spezielles Angebot ausgearbeitet. Darauf macht die Organisation in einer Medienmitteilung aufmerksam.

Der Fahrdienst des SRK holt interessierte Personen daheim ab und fährt sie nach Flüeli-Ranft. Das Ranft-Mobil bringt sie dann zu den Pilgerstätten. Das spezielle Elektromobil bewältigt Steigungen für Personen bis 130 Kilogramm. Der Sitz ist in der Neigung verstellbar. So sitzen Nutzer auch auf steilen Wegen gerade.

Geschulte freiwillige Begleitpersonen begleiten den Rollstuhlfahrer. Das Ranft-Mobil fahre einerseits langsam und ausserdem nur dann, wenn eine Begleitperson das Fahrzeug mit beiden Händen steuere, heisst es weiter in der Meldung. Im Pauschalpreis von 40 Franken sind die Fahrt mit dem SRK-Fahrdienst ab allen Gemeinden in Ob- und Nidwalden enthalten sowie die Nutzung des Elektromobils zur Flüeli-Kapelle oder zu den Ranft-Kapellen. Auch dürfen zwei persönliche Begleiter mitfahren. Die Fahrten müssen mindestens 3 Tage im Voraus angemeldet werden.

Anmeldungen unter 041/670 30 30 oder unter Fahrdienst@srk-unterwalden.ch. Von Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr, Montag und Dienstag auch 13.30 bis 15.30 Uhr.