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Rot-Weiss bleibt in Stans in Mode

Zum vierten Mal trafen sich Jung und Alt zu einem gemütlichen Picknick auf dem Dorfplatz. Mit Essen, Gesprächen und musikalischen Einlagen.
Martin Uebelhart
Rot und Weiss, wo man hinsieht: Gemütliches Picknick auf dem Dorfplatz. (Bild: Martin Uebelhart (Stans, 9. Juni 2018))

Rot und Weiss, wo man hinsieht: Gemütliches Picknick auf dem Dorfplatz. (Bild: Martin Uebelhart (Stans, 9. Juni 2018))

Rot-Weiss war angesagt am Samstagabend auf dem Stanser Dorfplatz. Das Picknick in Rot-Weiss zog insgesamt rund 400 Leute auf den Dorfplatz vor der Kirchentreppe. Ein Blick auf die Tische verriet, es gab nicht nur Tomaten-Mozzarella-Salat – wegen der Farbe –, nein, die kulinarischen Genüsse waren vielfältiger. Salate und Grilladen hatten die Leute mitgebracht. Einige hatten gar den eigenen kleinen Grill dabei, wahlweise mit Holzkohle- oder Gasbetrieb.

Die Leute, die fröhlich plaudernd an ihren Tischen sassen, waren alle in Rot und Weiss gekleidet. Gross in Mode war dieses Jahr das Trikot der Schweizer Fussballnationalmannschaft. Eine weisse Hose dazu und fertig war das Outfit.

Das Picknick in Rot-Weiss fand am Samstag zum vierten Mal statt. Organisiert wurde es von Tourismusverein Stans. Der Vereinsvorstand packte am Wurst- und Getränkestand selber mit an. Vereinspräsident Peter Bircher – ganz in Weiss mit roter Fliege – freute sich über den Aufmarsch der Besucher. «Das erste Mal haben wir den Anlass 2015 im Rahmen des Gästivals organisiert.» Damals habe es, nicht zuletzt auch durch die mediale Präsenz dieses Zentralschweizer Jahrs der Gastfreundschaft, mehr Leute auf dem Dorfplatz gehabt, räumte Peter Bircher ein.

Doch für ihn ist das gar nicht der zentrale Punkt. «Es muss nicht was weiss ich, wie viele Leute haben. Jene, die hier sind, sollen es zusammen gut haben und das ist heute der Fall.» Es gebe viele Leute, die zum vierten Mal dabei seien. «Es gibt so etwas wie einen harten Kern bei unserem Picknick», war er überzeugt.

«Der Anlass ist klein und fein»

Immer mehr der 60 bereitgestellten Festgarnituren wurden vom Stapel genommen um Platz zu schaffen für weitere Besucher, die nach und nach eintrudelten. Peter Bircher kann sich vorstellen, dass sich der Anlass zu einer Stanser Tradition entwickelt, wie er im Gespräch mit unsrer Zeitung sagte. «Der Anlass ist klein und fein, das schätzen die Leute und das hören wir auch immer wieder.» Man treffe viele Leute und es entwickelten interessante Gespräche und Konstellationen. Musikalisch wurden die Leute dieses Jahr von sechs Schwyzerörgeli-Spielern der Musikschule Stans unterhalten. Später am Abend spielte die Nidwaldner Formation Bicherix auf.

Jedes Mal habe bisher auch das Wetterglück mitgespielt, betonte Bircher. Bis um 21.30 Uhr hielt das Wetter auch am Samstag. «Dann regnete es während 20 Minuten», sagte Peter Bircher gegenüber unserer Zeitung. Die Leute hätten ihre Schirme hervorgenommen und seien noch näher zusammengerückt. «Viele gingen dann aber auch nach Hause», so Bircher.

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