Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RÜCKBLICK: Das Schützenhaus erstrahlte im Farbenmeer

Was ist vor 10 Jahren passiert, das für Aufsehen sorgte? Einige Higlights im Rückblick in Text und Bildern
Matthias Piazza
Das Landenberg-Schützenhaus erstrahlte im Farbenmeer. (Archivbilder NZ/OZ)

Das Landenberg-Schützenhaus erstrahlte im Farbenmeer. (Archivbilder NZ/OZ)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Der Rückblick auf den Februar 2008 beginnt in der Stanser Kirche. Nach über 20 Jahren Einsatz ist der Klang der Stanser Orgel dumpf und falsch geworden. Sie wird mit ihren 3083 Pfeifen zerlegt und geputzt. Zudem werden bewegliche Bauteile aus Leder, Filz und Kaschmirgewebe, die Schaden genommen haben, ersetzt.

Am 11. Februar 2008 erstrahlt das Landenberg-Schützenhaus in ungewohnten Farben. Während 45 Minuten, analog einer Halbzeit eines Fussballmatches, projiziert der bekannte Lichtkünstler Gerry Hofstetter acht verschiedene Motive an die Fassade des markanten Baus ob Sarnen. Hinter der Aktion steht die Credit Suisse, welche damit auf die Europameisterschaft einstimmen will. Am Tag darauf wird der Stansstader Schnitzturm beleuchtet.

Peacemaker schlichten bei Streitereien

Die 620 Kinder der Schule Alp­nach arbeiten in fünf Ateliers an den Themen Fairplay, Knaben/Mädchen, anders sein, Gefühle und Opfer/Täter. Friedenswoche nennt sich der Anlass, Gewaltprävention ist das Ziel. Als sichtbares Resultat werden Ende Woche 43 Kinder zu Peacemakern ausgebildet, also speziell geschulte Schüler ab der vierten Klasse, die auf dem Schulareal bei Streitereien zu schlichten versuchen.

Im Juni 2003 hat der Nidwaldner Sporttaucher Thomas Christen die ersten Überreste der Pfahlbauersiedlungen vor Kehrsiten entdeckt. Und genau entlang dieser 300 Meter langen, durch ein Erdbeben verursachten Abbruchstelle, 60 Meter vom Ufer entfernt in 7 Metern Tiefe, ist nun bis Ende Monat eine archäologische Tauchequipe der Stadt Zürich bis zu sechs Stunden täglich im Einsatz. Bei ihren Fundstücken handelt es sich ­vorwiegend um Keramik, Steinbeilklingen sowie Tierknochen (Schlachtabfälle) aus der Zeit von 4100 bis 3100 vor Christus.

50 Jugendliche besetzen für zwei Tage den ausgedienten Kindergartenpavillon beim Pestalozzi-Schulhaus in Stans. Damit wollen sie auf ihre Raumnöte aufmerksam machen. Die Behörden sind nicht erfreut, äussern aber auch Verständnis.

Im vierten Anlauf klappt’s mit der Dorfumfahrung

Die Enetrieder- und die Militärstrasse in Sarnen werden verbunden. In der vierten «Militärstrassenabstimmung» stimmen 2436 Sarner für und 1255 gegen eine durchgehende Dorfumfahrung für 950 000 Franken.

Der Obwaldner Regierungsrat erhält nicht mehr Lohn. Rund 70 Prozent der Obwaldner sagen Nein zu einem entsprechenden Nachtrag des Behördengesetzes. Damit bleibt der Lohn der Regierungsräte bei 185 000 Franken stehen. Er hätte inklusive Teuerungsausgleich seit 2003 um rund 14 000 Franken angepasst werden sollen.

Die Ersatzwahl um den Nidwaldner Regierungssitz geht in die zweite Runde. Sowohl Ueli Amstad von der SVP als auch Heinz Keller von der CVP verpassen im ersten Wahlgang das absolute Mehr. Ueli Amstad hat zwar einen Vorsprung von 563 Stimmen, doch fehlen ihm 64 Stimmen.

Stans sagt deutlich Nein zur Sanierung der Robert-Durrer-Strasse. Für die Gegner sind die Gründe klar: Die Stanser hätten eingesehen, dass dieser «Strassen-Mix» auf 600 Metern mit drei Kreiseln nicht mehr Sicherheit bringe. Zudem sei es ein deutliches Zeichen. Die Bevölkerung wünsche sich eine umfassende Verkehrsplanung.

Luftseilbahn schwebt am Kran in der Luft

Die Luftseilbahn nach Nieder­rickenbach bekommt eine Auffrischungskur. Dafür hebt ein Lastwagenkran die 2,5 Tonnen schweren Kabinen auf einen Lastwagen. In Flums werden sie gründlich saniert und überholt.

Jugendliche besetzen einen leer stehenden Kindergarten in Stans. (Archivbilder NZ/OZ)

Jugendliche besetzen einen leer stehenden Kindergarten in Stans. (Archivbilder NZ/OZ)

Taucher untersuchen eine Pfahlbausiedlung bei der Badi in Stansstad (Bild: Archiv NZ/OZ)

Taucher untersuchen eine Pfahlbausiedlung bei der Badi in Stansstad (Bild: Archiv NZ/OZ)

Eine Frau spaziert auf der Militärstrasse in Sarnen (Archivbilder NZ/OZ)

Eine Frau spaziert auf der Militärstrasse in Sarnen (Archivbilder NZ/OZ)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.