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Rücktritt von Nidwaldner Landrat wird von der SVP kritisiert

CVP-Vertreter Christoph Baumgartner aus Oberdorf musste zum Abschied Vorwürfe einstecken, er habe die Prioritäten falsch gesetzt.
Philipp Unterschütz
Der Rücktritt von Christoph Baumgartner aus dem Landrat löste bei der SVP keine Freude aus. (Bild: Oliver Mattmann, Stans, 22. Januar 2019)

Der Rücktritt von Christoph Baumgartner aus dem Landrat löste bei der SVP keine Freude aus. (Bild: Oliver Mattmann, Stans, 22. Januar 2019)

Aus beruflichen Gründen hatte der Oberdorfer CVP-Landrat Christoph Baumgartner (Bild) Ende Juni seinen vorzeitigen Rücktritt aus dem Nidwaldner Landrat erklärt. Baumgartner war seit 1. Juli 2018 Mitglied des Parlaments. «Die Abwesenheit im Betrieb lässt sich wegen neu hinzugekommener Verpflichtungen nicht mehr rechtfertigen», hiess es in seinem Rücktrittsschreiben. Der Landrat genehmigte am Mittwoch den Rücktritt.

Es gab allerdings eine Gegenstimme und für den Rückzug «nach nur einem Jahr» musste Baumgartner Kritik aus den Reihen der SVP einstecken. «Du hast die Prioritäten falsch gesetzt», warf ihm Walter Odermatt (SVP, Stans) vor. Die kommende berufliche Belastung bei der Raiffeisenbank sei bei der Wahl in den Landrat absehbar gewesen. «Die spätere Annahme des Verwaltungsratsmandats bei den Titlis-Bahnen war aber freiwillig.» Die SVP-Fraktion habe den Abgang rege diskutiert, aber man akzeptiere den Entscheid.

«Nachrutschen» für Christoph Baumgartner soll nach dem Willen der CVP der 50-jährige Elektroinstallateur und Landwirt Paul Odermatt. Dieser ist aktuell Präsident der Freunde der Kleinseilbahnen.

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