SANIERUNG: Stans ist ernüchtert über Lärmschutz

Stans ist vom Lärmschutz im Rahmen der A-2-Sanierung nicht erfreut. Die Gemeinde hat zusätzliche Massnahmen abklären lassen. Deren Bau würde Millionen kosten.

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Die Autobahn A2 im Bereich Obere Spichermatt in Stans. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

Die Autobahn A2 im Bereich Obere Spichermatt in Stans. (Bild Markus von Rotz/Neue NZ)

«Es ist enttäuschend, was uns in Stans geboten wird», sagte Gemeindepräsidentin Beatrice Richard an der öffentlichen Informationsveranstaltung zum Lärmschutz an der A 2 am Montag im Pestalozzisaal. Es sei die absolute Minimallösung, die das Bundesamt für Strassen (Astra) bei der bevorstehenden Sanierung des Autobahnabschnitts Acheregg – Beckenried realisiere.

Die Vertreter des Astra hatten zuvor erläutert, was auf dem Gemeindegebiet von Stans für den zusätzlichen Lärmschutz gemacht wird: Es gibt einen lärmarmen Deckbelag für die Fahrbahn, und in der Oberen Spichermatt wird ein Wall bei der A-2-Einfahrt Richtung Süden durch eine höhere Lärmschutzwand ersetzt. Bis zur Einfahrt der Stützpunktfeuerwehr wird die Lärmschutzwand ersetzt und teilweise erhöht. Bei drei Gebäuden muss der Bund Schallschutzfenster einbauen lassen, bei acht Häusern macht er es freiwillig.

Was in den Augen der Gemeinde die Minimallösung darstelle, sei das, was das Astra von Gesetzes wegen realisieren dürfe, sagte Projektleiter Thomas Kloth vor den rund 70 anwesenden Personen.

Martin Uebelhart

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.