SARNEN: Nidwalden schenkt Obwalden den Himmel

In der Sarner Dorfkapelle hängt ein grosses Bild vom Himmel. Erstellt von einem Nidwaldner. Einigen wird es bekannt vorkommen.

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Der Künstler Philipp Wyrsch. (Bild Bea Zai/Neue NZ)

Der Künstler Philipp Wyrsch. (Bild Bea Zai/Neue NZ)

Den Himmel von Nidwalden geschenkt zu bekommen, tönt für Obwaldner Ohren fast suspekt. Was steckt hinter der noblen Geste?

«Mit Sicherheit kein Hintergedanke», stellt ein lachender Urs Sibler, Mitglied der Nidwaldner Kulturkommission und Leiter des Museums Bruder Klaus in Sachseln, fest. «Das Geschenk ist allein auf die gute Zusammenarbeit der beiden kantonalen Kulturbeauftragten Christian Sidler und Lukas Vogel sowie auf diejenige der Kulturkommissionen von Ob- und Nidwalden zurückzuführen.» Diese Leute seien für die NOW, eine zwischen den Halbkantonen hin und her pendelnde Ausstellung von Kunstwerken, zuständig. «Der in Zürich lebende Nidwaldner Künstler Philipp Wyrsch durfte an der Obwaldner NOW 2006 sein Deckengemälde provisorisch in der Sarner Dorfkapelle präsentieren», sagt Urs Sibler.

Der Himmel gehört nach Sarnen
Vor nicht allzu langer Zeit habe die Nidwaldner Kulturkommission Philipp Wyrsch in seinem Atelier in Zürich besucht. Mit der Absicht, eines seiner Werke zu kaufen, erzählt Sibler weiter. Dort sei man spontan auf die Idee gekommen, besagtem Deckengemälde den Vorzug zu geben. «Da es total auf Sarnen bezogen ist und sich die Dorfkapelle als idealer Standort erweist, lag der Gedanke auf der Hand, den Obwaldnern ein freundnachbarliches Geschenk zu machen», sagt Urs Sibler. An der Vernissage von morgen Samstag werde man weitere interessante Details hören.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.