SCHIFFFAHRT: Nidwalden will Sachplan vom Bund

Die Nidwaldner Regierung schlägt dem Bund die Erarbeitung eines Sachplans Schifffahrt vor - analog zu jenen für Strasse, Schiene und Luft. Damit sollen auch für die Schifffahrt raumplanerische Massnahmen festgelegt werden.

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Die beiden Dampfschiffe «Uri» (vorne) und «Schiller». (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Die beiden Dampfschiffe «Uri» (vorne) und «Schiller». (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Den Vorschlag eines Sachplanes macht die Regierung in ihrer am Freitag publizierten Stellungnahme zum Bericht über die Schweizer Schifffahrtspolitik. Dieser wird begrüsst und die darin aufgeführten Massnahmen werden "langfristig als zielführend" bezeichnet.

Die Binnenseeflotten auf Vierwaldstätter-, Neuenburger, Genfer- und Bodensee seien wichtig für die Wertschöpfung der jeweiligen Region, heisst es in der Stellungnahme. Die Abgeltung des regionalen Personenverkehrs auf den Schweizer Seen soll unter Mitwirkung der Kantone unbedingt beibehalten werden.

Den grossen Flotten auf den erwähnten Seen sollen wieder vermehrt Investitionsbeihilfen gewährt werden. Nur so könne die Infrastruktur kontinuierlich erneuert und erhalten werden. Bezüglich der verschärften Regulierungen der Binnenschiffahrt wird die Bedeutung unternehmerischer Freiräume betont.

Schliesslich fordert die Nidwaldner Regierung für Bagger- und Lastschiffe eine Verbesserung - oder zumindest nicht eine Verschlechterung - der Rahmenbedingungen. Diese würden nämlich insbesondere die Strassen entlasten, hätten positive Auswirkungen auf die Umwelt und seien mit Arbeitsplätzen verbunden.

sda