SCHULE: «HarmoS bringt keine Revolution»

Mit dem Projekt HarmoS soll das Schulwesen der Schweiz vereinheitlicht werden. Der Landrat wird demnächst darüber entscheiden.

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«Cheese!» – Szene aus einer Frühenglischstunde. mit HarmoS sollen Kinder möglichst früh sprachlich gefördert werden. (Symbolbild Nique Nager/Neue LZ)

«Cheese!» – Szene aus einer Frühenglischstunde. mit HarmoS sollen Kinder möglichst früh sprachlich gefördert werden. (Symbolbild Nique Nager/Neue LZ)

Die Schule soll zukünftig zwischen den Kantonen einheitlicher organisiert werden. Dieses Ziel wird unter dem Kürzel HarmoS angestrebt, das für die «Harmonisierung der Volksschule Schweiz» steht. Voraussetzung für diese Vereinheitlichung soll ein Konkordat unter den reformfreundlichen Kantonen schaffen. In Nidwalden kommt die Diskussion um HarmoS jetzt in die Phase der konkreten Realisierung, nachdem im Mai 2006 84 Prozent der Nidwaldner und die Bewohner anderer Kantone den neuen eidgenössischen Bildungsartikel klar begrüsst hatten.

«Dieser Artikel hat im Sinne von HarmoS eine bessere Koordinierung der verschiedenen kantonalen Schulsysteme zum Inhalt», sagt Vreni Völkle, Vorsteherin Amt für Volksschulen und Sport. Gesetzlich sind die Kantone auf diesen Weg verpflichtet worden. Sollten sie aber eine Vereinheitlichung nicht aus eigener Kraft erreichen, könnte der Bund Vorschriften erlassen.

«HarmoS bringt keine Revolution. Nur die Eckwerte des Schulwesens sollen schweizweit untereinander angeglichen werden», führt Völkle aus.

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Nidwaldner Zeitung.