Schweizer Luftraum wird von Stans aus überwacht

Zurzeit findet in Stans ein spezieller WK statt. Dabei geht es um die Luftsicherheit – der Einsatzraum erstreckt sich über die ganze Schweiz.

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Kommandant Siegfried Ladenbauer (stehend) mit seinen Mitarbeitern Priska Grütter und Jürg Schliessbach in der Zivilschutzanlage Steinmätteli. (Bild: Romano Cuonz/Neue NZ)

Kommandant Siegfried Ladenbauer (stehend) mit seinen Mitarbeitern Priska Grütter und Jürg Schliessbach in der Zivilschutzanlage Steinmätteli. (Bild: Romano Cuonz/Neue NZ)

Die Zivilschutzanlage Steinmätteli in Stans wird dieser Tage gut bewacht. Ohne sich strengen Kontrollen zu unterziehen, kommt hier niemand hinein. «In dieser Anlage arbeitet die Stabsabteilung der drei Luftwaffen Elektronische Kriegsführungskompanien (LW EKF)», erklärt Oberleutnant Priska Grütter die Sicherheitsmassnahmen. Als Presse- und Informationsoffizier ist sie auch dafür besorgt, dass der Gegner nicht mithört, wo er nicht mithören soll. «Unsere drei Kompanien beschaffen und verbreiten im Auftrag der Luftwaffe Nachrichten für die politische und militärische Führung – diese Arbeit ist hoch geheim», erklärt die Frau in der Offiziersuniform.

Daten analysieren und bereitstellen

Siegfried Ladenbauer ist Oberstleutnant im Generalstab und als solcher Kommandant der LW EKF Abteilung 3, welche zurzeit in Nidwalden ihren WK leistet. «Unsere Aufgabe ist es, zu ermitteln, wer sich in einem bestimmten Zeitpunkt im Schweizer Luftraum befindet», erklärt Ladenbauer. Die Daten werden analysiert und entsprechend den Bedürfnissen verschiedener Stellen, primär der Luftwaffe, bereitgestellt. Der Einsatzraum erstreckt sich über die ganze Schweiz.

Romano Cuonz/bep

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