Schwimmer kämpft gegen Hafenbau

Fredi Hofmann läuft Sturm gegen den Ausbau des Bootshafens. Er beharrt auf seinem Recht zu baden – trotz Volksentscheid. Jetzt muss das Gericht entscheiden.

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Fredi Hofmann: «Hier zu baden, ist paradiesisch. Doch leider wäre das nach der Hafenerweiterung nicht mehr möglich.» (Bild: Kurt Liembd / Neue NZ)

Fredi Hofmann: «Hier zu baden, ist paradiesisch. Doch leider wäre das nach der Hafenerweiterung nicht mehr möglich.» (Bild: Kurt Liembd / Neue NZ)

Seit über 100 Jahren existiert das sogenannte «Negerdörfli»-Quartier in Hergiswil. Es liegt ganz am Ende des Dorfes und besteht aus sechs Häusern, drei Bootshütten und rund einem Dutzend Bewohner. Hier spielt sich ein Streit ab, bei dem es um das Recht zum Baden im See geht. Die Gemeinde will den Bootshafen vor dem «Negerdörfli» sanieren und erweitern. Fredi Hofmann wehrt sich jedoch dagegen, obwohl die Gemeindeversammlung den Ausbau bewilligt hat.

Hofmann, der selber nicht direkt am See wohnt, vertrat bei der Diskussion die Interessen von Albertina Keiser-Schaad (93), die ein Haus im «Negerdörfli» besitzt, das direkt am See liegt. Er machte geltend, dass den Anwohnern durch den Ausbau des Bootshafens das Baderecht genommen werde und das Haus von Albertina Keiser massiv an Wert verliere. «Hier zu baden, ist paradiesisch», schwärmt er. «Doch leider wäre das nach der Erweiterung nicht mehr möglich, da die Schiffe direkt vor der Liegenschaft von Albertina Keiser verkehren würden», so Hofmann.

Kurt Liembd

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