SEEBERG: Pfadi geniesst naturnahes Leben in der Stadt

Die Pfadi Unterwalden ist zurzeit im Lager. Die Pfader leben in der Stadt Scoutropolis, die sie selber gebaut haben.

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Im Uhrzeigersinn: Der Stadtbrunnen, gemütliche Momente auf der Hollywoodschaukel, die Stadt vom Aussichtsturm aus und ein bequemes Nickerchen im Wald. (Bilder Geri Wyss)

Im Uhrzeigersinn: Der Stadtbrunnen, gemütliche Momente auf der Hollywoodschaukel, die Stadt vom Aussichtsturm aus und ein bequemes Nickerchen im Wald. (Bilder Geri Wyss)

Scoutropolis heisst die Stadt aus Zelten und Pionierbauten, die auf einem Feld nahe der Ortschaft Seeberg (BE) im Oberaargau steht. Aus dem Boden gestampft haben sie 650 Pfader aus Nidwalden und Obwalden, die in Seeberg ihr Kantonallager verbringen. Und von Stadt zu reden ist nicht übertrieben. Da gibt es eine lange Allee, markante Bauten, hohe Türme, das Rathaus, ein Museum, und natürlich einen Stadtbrunnen. Scoutropolis ist idyllisch gelegen, ganz in der Nähe befindet sich der lauschige Burgäschisee. Scoutropolis ist auch gleich das Lagermotto des Kantonallagers (Kala) der Pfadi Unterwalden.

Lars Fischer vom Kala-Sekretariat zeigt das Reich der Pfadi Schnitzturm Stansstad. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
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Der Eingang zum Stadtbezirk der Pfadi Winkelried Stans-Ennetmoos. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Die Wegweiser lotsen die Teilnehmer durch ihre Stadt. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Bei der Pfadi St. Martin Buochs. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Die vier Helfer Michael Catani (Sentri), Fabian Filliger (Prügu), Marco Wicki (Lego) und Thomas Felder (Raconto) auf der Treppe zum grossen Aussichtsturm. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Beim Apéro am Besuchstag vom Samstag, 27. Juli, in der speziell gestalteten Bar. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Bürgermeister Klaus (Jonas Woermann, Gandalf) in der Stadtallee. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Der Besucherstrom sieht sich am Samstag, 27. Juli, Scoutropolis an. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Ein Turm bei den Pios (ca. 14- bis 17-Jährige), einer Stufe zwischen zwischen den Pfadis und den Leitern. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Einer der beiden Lagerleiter, Patrick Christen (Kelly) zeigt den Besuchern am 27. Juli den Bereich bei den Pios (ca. 14- bis 17-Jährige), einer Stufe zwischen zwischen den Pfadis und den Leitern. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Mario Jacomet (vorne) und Daniele Imersi von der Pfadi Winkelried Stans-Ennetmoos werfen sich einen Frisbee zu. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Ruheplätzchen im Bereich der Helfer. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Die Bar im Helferzelt. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Scoutropolis -Schriftzug (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
Auch dieser darf in einer Stadt nicht fehlen. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)
«Pfadi trotz allem», die mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, führt eine Zirkusshow auf. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)

Lars Fischer vom Kala-Sekretariat zeigt das Reich der Pfadi Schnitzturm Stansstad. (Bild: Gery Wyss / Neue NZ)

Kompetitiver Turmbau

Über zwei Jahre dauerten die Vorbereitungsarbeiten für das Kala. 650 Teilnehmer zählt das Lager, das noch bis am 3. August dauert. Gut 120 Helfer sind im Einsatz. Rund 900 Laufmeter Rund- und Kanthölzer, 800 Laufmeter Dachlatten und 600 Quadratmeter Schalttafeln sind in Scoutropolis verbaut worden. Etwa 9000 Schrauben und Nägel hats gebraucht. Das Budget für das Kala beläuft sich auf rund 200 000 Franken. Die Hälfte davon tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Die andere Hälfte wird zum grossen Teil von Sponsoren und Stiftungen finanziert.

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