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Seeclub ersucht Gemeinde Stansstad um Finanzhilfe

Damit der Seeclub Stansstad die Sanierung stemmen kann, bittet er die Gemeinde um 120'000 Franken.
Philipp Unterschütz
Taufe einer neuen Flagge und eines neuen Bootes für den Seeclub Stansstad. (Bild: Matthias Piazza, 22. April 2012)

Taufe einer neuen Flagge und eines neuen Bootes für den Seeclub Stansstad. (Bild: Matthias Piazza, 22. April 2012)

Der Seeclub Stansstad muss sein Bootshaus sanieren. Mit der Sanierung soll der Ruderbetrieb auch für die nächste Generation sichergestellt werden. Zur allgemeinen Behebung von Mängeln gehören auch der Öltank und Brandschutzmassnahmen, sowie Ersatz von Fenstern, Toren und Küche.

Die Baukosten von 1.1 Millionen Franken sind für den Seeclub eine grosse Herausforderung. Die Gemeindeversammlung Stansstad muss über einen Antrag des Clubs für einen Gemeindebeitrag von 120'000 Franken befinden. Ein Drittel des Investitionsbedarfs soll durch Eigenmittel des Vereins und ausserordentliche Mitgliederbeiträge zusammen kommen, ein weiterer Drittel durch Sponsoren. Für den letzten Drittel sind Beiträge der öffentlichen Hand vorgesehen. Ausser der Gemeinde Stansstad werden hauptsächlich der Swisslos-Sportfonds des Kantons Nidwalden sowie der Regionalentwicklungsverband Nidwalden und Engelberg (REV) um Beiträge ersucht.

Positive Entwicklung der Steuererträge

Ein weiteres Traktandum befasst sich mit einer Teilrevision der Gemeindeordnung, die es ermöglicht, den gemeindeeigenen Bootshafen in eine neue, selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt zu überführen. Der Antrag des Gemeinderates steht vor dem Hintergrund, dass der Bootshafen für 4.6 Millionen Franken saniert werden soll.

Das Budget 2020 der politischen Gemeinde schliesst bei einem Aufwand von 10.96 Millionen Franken mit einem Ertragsüberschuss von gut 69'000 Franken. Auch Stansstad geht von einer positiven Entwicklung der Steuererträge von natürlichen und juristischen Personen aus und budgetiert mit knapp 6 Millionen Franken einen rund 620'000 Franken höheren Steuerertrag als im Vorjahr. Der Gemeinderat beantragt im Übrigen, den Steuerfuss bei 0,74 Einheiten zu belassen.

Gemeinde braucht zusätzlichen Schulraum

Aufgrund der steigenden Schülerzahlen muss in Stansstad kurz- bis mittelfristig neuer Schulraum entstehen. Die anschliessende Versammlung der Schulgemeinde muss vor diesem Hintergrund über einen Kreditantrag von 250'000 Franken entscheiden. Es sollen damit für das Kindergartengebäude und das Primarschulhaus Lösungsmöglichkeiten in Form einer Projektstudie mit Gebäudeanalysen geprüft werden. Die Massnahmen könnten Umbau wie auch Erweiterungsbauten sein. Der Schulrat erachtet es als nötig, die Überlegungen zu den Liegenschaften objektübergreifend anzustellen. Die steigenden Schülerzahlen machen sich auch im Budget der Schulgemeinde bemerkbar. In Kindergarten, Primarschule und an der Orientierungsstufe steigen die Personalkosten, da mehr Klassen geführt werden müssen. Das Budget schliesst nach einer Entnahme von gut 20'000 Franken aus den Reserven ausgeglichen ab.

Versammlungen der Politischen und der Schulgemeinde am Donnerstag, 28. November, 20 Uhr, Gemeindesaal.

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