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Seefeld in Buochs wird weiter aufgewertet

An der ordentlichen Genossengemeinde vom vergangenen Donnerstag liessen sich 166 Bürgerinnen und Bürger informieren. Sie stimmten allen Anträgen zu.
Sepp Odermatt
Nach der Neugestaltung des Hafens (Bild) wird das Gebiet Seefeld mit der Öffnung des Mühlebachs im Grenzgebiet Buochs/Ennetbürgen ökologisch aufgewertet. (Bild: PD)

Nach der Neugestaltung des Hafens (Bild) wird das Gebiet Seefeld mit der Öffnung des Mühlebachs im Grenzgebiet Buochs/Ennetbürgen ökologisch aufgewertet. (Bild: PD)

Nach den kritischen Äusserungen an der letztjährigen Versammlung gab es diesmal nur lobende Worte. Drei Bürger konnten dem Genossenrat unter der Leitung von Stefan Barmettler ein Kränzchen winden. Sie bedankten sich für die transparente Jahresrechnung und die ausführlichen schriftlichen Informationen.

Genossenrat Werner Barmettler orientierte über das Projekt Revitalisierung Mühlebach. Seit der Revision der eidgenössischen Gewässerschutzgesetzgebung im Jahr 2011 sind die Kantone verpflichtet, für die Revitalisierung von eingedolten Gewässern zu sorgen. Der Kanton Nidwalden hat den Mühlebach im Seefeld wegen der starken Verbauung als sehr wichtig taxiert. Für Natur, Landschaft und Erholung ist das Aufwertungspotenzial gross.

Subventionen von Bund und Kanton

Die Ausführung dieses Projektes übernimmt die Genossenkorporation Buochs als Bauherrin in Absprache mit dem Kanton und den beiden Gemeinden. Für diese ökologische Aufwertung ist mit Gesamtkosten von etwas mehr als einer Million Franken zu rechnen. Der Genossenrat geht davon aus, dass Bund und Kanton den grössten Teil der Kosten für die Realisierung übernehmen werden. Für die Genossenkorporation Buochs sollen danach noch Restkosten von maximal 107000 Franken bleiben. Der nötige Baukredit von 1,07 Millionen Franken wurde diskussionslos genehmigt.

Anpassungen an die neue Flugplatz-Erschliessung

Zur Neugestaltung der Einfahrt auf dem Buochser Flugplatz- und Industrieareal erklärte Genossenpräsident Stefan Barmettler: «Im Herbst 2018 wurden die Planungsarbeiten für die neue Erschliessung Fadenbrücke aufgenommen, nachdem die Finanzierung geklärt war. Die Einfahrt zum Areal Flugplatz und zur Industrie war nicht Bestandteil dieses Projektes und gehört in den Aufgabenbereich der Korporation. Die heute bestehende Einfahrt kann nicht mehr genutzt werden.»

Die geplante Zufahrt befinde sich fast ausschliesslich auf Asphalt- und Betonflächen, Zugangstor und Umzäunung müssten entsprechend angepasst werden, ergänzte Barmettler. Die Realisierung dieser Anpassungsarbeiten soll gleichzeitig mit dem Baubeginn der Erschlies­sung Fadenbrücke ab November 2019 erfolgen. Auch zu diesem Geschäft gab es keine Wortmeldungen, sodass dem nötigen Baukredit von 220000 Franken zugestimmt wurde.

Im Weiteren genehmigten die Genossenbürger einen Planungskredit von 50000 Franken für eine gesamtheitliche Sanierung des alten Hafengebäudes, das in die Jahre gekommen ist. Damit können verschiedene Varianten studiert und geplant werden.

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