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SEELISBERG: Trainergrössen treffen sich zum lockeren Gespräch

Die beiden bekannten Fussballtrainer Dany Ryser und Heinz Moser trafen sich zu einem Erfahrungsaustausch. Davon kann der Schweizer Fussballverband profitieren.
Christoph Näpflin
Dany Ryser, Erich Amstad und Heinz Moser (von links): ein Stelldichein von zwei Fussballtrainergrössen in Seelisberg. (Bild: Christoph Näpflin)

Dany Ryser, Erich Amstad und Heinz Moser (von links): ein Stelldichein von zwei Fussballtrainergrössen in Seelisberg. (Bild: Christoph Näpflin)

Der Erfolg einer Fussballmannschaft hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer der wichtigsten ist das richtige Training. Deshalb setzt der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf eine gute Trainerausbildung. Der 60-jährige Dany Ryser kann dabei auf eine grosse Erfahrung zurückgreifen. Er hatte sich seit 1997 beim SFV für die Trainerausbildung eingesetzt und später das Ressort Auswahlen acht Jahre lang betreut. Mit dem Sieg der U17-Nationalmannschaft am 15. November 2009 in Nigeria hat er schwei­zerische Fussballgeschichte geschrieben. Ryser hat mit diesem historischen Sieg für die Schweiz auch gezeigt, dass die von ihm mitentwickelte Ausbildungsphilosophie erfolgreich sein kann. 2015 hat er sich frühzeitig pensionieren lassen. Er ist aber weiterhin Vertreter des SFV im Jira-Panel der Uefa, welches sich um die Überwachung der Trainerausbildung in Europa kümmert.

Schweiz nützt die Möglichkeiten effizient aus

Heinz Moser mit Urner Wurzeln ist aktuell U21-Trainer beim SFV und betreut das Ressort Auswahlmannschaften, das früher Dany Ryser innehatte. «Bei unseren regelmässigen Treffen kann ich von der grossen Erfahrung von Dany Ryser profitieren und ihn gleichzeitig über unsere Arbeit ins Bild setzen», freute sich Moser über das kollegiale Gespräch in Seelisberg. Da Ryser noch immer im Auftrag der Fifa und der Uefa als Technischer Beobachter an verschiedenen Spielen und Turnieren mit dabei ist, so unter anderem auch an den Olympischen Spielen 2016 in Brasilien, kann er auch wertvolle Erfahrungen aus dem Ausland einbringen. «Es gibt zwar Länder, welche mehr Finanzen und Ressourcen in die Aus­bildung stecken können als die Schweiz. Aber die Schweiz nützt die Möglichkeiten so effizient aus wie kaum ein anderes Land», ist Dany Ryser aufgrund seiner Beobachtungen überzeugt. Dass er Recht hat, belegen verschiedene Anfragen aus dem Ausland, wo man sich für das Ausbildungssystem der Schweiz interessiert. «Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren einen guten Ruf bei der Trainerausbildung und Nachwuchsförderung erarbeitet, dies wollen wir auch in Zukunft so beibehalten», nennt Moser einen weiteren Grund des Treffens. Dass dieses gerade in Seelisberg stattfand, hat vor allem auch mit der Verbindung zum Hotelier Erich Amstad zu tun. Amstad führt ein sogenanntes Hüttenteam, bestehend aus ehemaligen Profifussballern und Spitzensportlern, die beispielsweise an Benefizanlässen auftreten. Auch Moser ist Mitglied dieses Teams.

Christoph Näpflin

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

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