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Selbst der Frühling zeigte sich am Stanser Fasnachtsstart

Der gestrige Umzug stand unter frühlingshaften Vorzeichen. Es war fast 20 Grad wärmer als im Vorjahr.
Matthias Piazza
Die Ennetbürger «Birger-Fäger» mit ihrer «Staffel 77» am grossen Stanser Umzug. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)

Die Ennetbürger «Birger-Fäger» mit ihrer «Staffel 77» am grossen Stanser Umzug. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)

Lange mussten sich die Fasnächtler dieses Jahr auf den Schmutzigen Donnerstag gedulden. Die Fasnacht startete fast drei Wochen später als im vergangenen Jahr. Die Geduld hat sich ausgezahlt, zumindest für jene Fasnächtler, welche schnell frieren. Ob es am späten Termin liegt oder einfach am Wetterglück: Tatsache war, dass die rund 1000 Mitwirkenden mit ihren rund 40 Nummern und die zahlreichen Zuschauer den traditionellen Stanser Umzug bei frühlingshaften 17 Grad geniessen konnten. Das sind fast 20 Grad mehr als am letztjährigen Umzug, als unsere Zeitung titelte «Stimmung kocht bei 0 Grad.»

Los gehts: Die Hüdä-Hädä Kehrsiten. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Los gehts: Die Hüdä-Hädä Kehrsiten. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Gruselig.(Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Gruselig.(Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Lopper-Gnome Hergiswil. (Bild Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Lopper-Gnome Hergiswil. (Bild Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Gestatte: die Inuit. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Gestatte: die Inuit. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Auch mit von der Partie war der Orangenwagen. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Auch mit von der Partie war der Orangenwagen. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Chälti-Sägler Stans. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Chälti-Sägler Stans. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
«Bitte noch ein Schnaps!» (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)«Bitte noch ein Schnaps!» (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Sunneguugger Ennetbürgen mit «Goethe war gut». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Sunneguugger Ennetbürgen mit «Goethe war gut». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Dossäbängälär aus Kägiswil mit ihrem Motto Weltenbummler. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Dossäbängälär aus Kägiswil mit ihrem Motto Weltenbummler. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Hüdähädä aus Kehrsiten. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Hüdähädä aus Kehrsiten. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
«Noch ein Chli». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)«Noch ein Chli». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Dossäbängälär aus Kägiswil mit ihrem Motto Weltenbummler. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Dossäbängälär aus Kägiswil mit ihrem Motto Weltenbummler. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Städerschränzer Alpnach mit ihrer eigenen Art von Street Art. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Städerschränzer Alpnach mit ihrer eigenen Art von Street Art. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Nigrum Montis mit «Alles Wurst». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Nigrum Montis mit «Alles Wurst». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Seegusler Alpnach mit der Schneefrässi. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Seegusler Alpnach mit der Schneefrässi. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Dossäbängälär aus Kägiswil. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Dossäbängälär aus Kägiswil. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Schluchtägruftis. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Schluchtägruftis. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Arvihyler aus Kerns. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Arvihyler aus Kerns. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Auch das war zu sehen: Basel grüsst Beckenried. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Auch das war zu sehen: Basel grüsst Beckenried. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Sie beobachten die Zuschauer ganz genau. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Sie beobachten die Zuschauer ganz genau. (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
Die Sunneguugger Ennetbürgen mit «Goethe war gut». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)Die Sunneguugger Ennetbürgen mit «Goethe war gut». (Bild: Markus von Rotz, 28. Februar 2019)
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In Stans kamen die Fasnächtler bei warmen Temperaturen schnell auf Touren

«Ich habe gerade ein bisschen warm», gab Julia Zgraggen, angesprochen auf das frühlingshafte Wetter, zu Protokoll. Fasnächtlich geschminkt und ein rotes Kostüm tragend – «wir sind die ‹Sorgenfresser›» – genoss sie mit Kolleginnen und Kindern den Umzug. Die Erwachsenen der Gruppe nippten an einem Aperol-Spritz. «Das habe ich noch nie erlebt an der Fasnacht». Normalerweise sei Kaffee Zwätschgä angesagt. Ob Temperaturen um den Gefrierpunkt oder gegen 20 Grad: «Jedes Wetter ist gut für die Fasnacht, Hauptsache, es regnet nicht», meinte die treue Fasnächtlerin.

Auch Obwalden und Uri dabei

Besonders froh über das milde, trockene Wetter dürfte auch das Duo gewesen sein, dass sich von Kopf bis Fuss mit Zeitungspapier einkleidete. Eine als Strichmännchen verkleidete Fasnächtlerin meinte, dass sie viel weniger Schichten angezogen habe als vorgesehen. Ob’s am Wetter lag: Man hatte den Eindruck, auf dem Dorfplatz noch mehr fantasievoll gestaltete Sujets angetroffen zu haben als früher. Mönche, Nonnen, Zwerge, Bienen, Clowns: Einzeln oder in Gruppen trugen sie zu einem gelungenen Fasnachtsauftakt bei.

Dass Stans als Fasnachtshochburg über die Kantonsgrenzen ausstrahlt, zeigte sich an den zahlreichen Auswärtigen. Aus Obwalden reisten etwa die Alpnachstader «Städer Schränzer» und die Sarner «Rätschbäsä» an, mit den Altdorfer «Chyybääderli Guggä» und den Seedorfer «Ryysbodäfääger» war auch Uri vertreten.

Überschattet wurde der Umzug von einem Unfall. Ein Umzugswagen fuhr einer Person über die Füsse, was zu einem Unterbruch führte. Genauere Informationen, auch zur Schwere der Verletzung, konnte die Polizei auf Anfrage nicht geben.

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