Senioren blühen beim Musizieren auf

Gemeinsames Musizieren älterer Leute ist die Idee hinter der Konzertreihe «Nidwaldner Spätlese». Die Veranstaltung wird immer bekannter.

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Elisabeth Bucher, Agnes Seiler, Ruth Wagner musizieren in der Cafeteria der Stansstader Alterssiedlung Riedsunnä. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ / Neue LZ)

Elisabeth Bucher, Agnes Seiler, Ruth Wagner musizieren in der Cafeteria der Stansstader Alterssiedlung Riedsunnä. (Bild: Nadia Schärli / Neue LZ / Neue LZ)

In der Cafeteria der Stansstader Alterssiedlung Riedsunnä erklingen lüpfige Weisen. Am Akkordeon mit dabei Heiri Camenzind, Vater der Idee «Spätlese»: «Wir haben einen Aufruf gemacht, und es erschienen 29 Leute zum ersten Termin – mit den unterschiedlichsten Instrumenten», erzählt Camenzind. Der 79-Jährige ging mit seiner Idee zu Pro Senectute Nidwalden. Seither läuft die «Spätlese» als Angebot zum Musizieren für über 60-Jährige unter dem Patronat der Organisation.

Einmal im Monat tritt die «Spätlese» in einem Nidwaldner Altersheim oder in Restaurants auf. Dabei spielen die Musikanten in kleinen Gruppen. Camenzinds Grundsatz ist, dass alle, die mitspielen möchten, auch spielen können – unabhängig vom Können.

Brigitta Felder, Geschäftsführerin der Pro Senectute Nidwalden, gerät fast ins Schwärmen, wenn sie von der «Spätlese» erzählt. «Ich habe grosse Freude an diesem Angebot.» Zentral ist für sie nebst der Animierung zum Musizieren auch der soziale Aspekt. Die Pro Senectute sei vor allem im Hintergrund und administrativ tätig, so Felder.

Martin Uebelhart

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