SICHERHEIT: Junge sind besser als ihr Ruf

Eine Umfrage zeigt, wie sicher sich die Nidwaldner fühlen. Die Ergebnisse sind positiv. In Stans möchte man jedoch mehr Polizeipräsenz.

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Nidwaldens Polizeikommandant Hans-Kaspar Steiner stellt gut gelaunt die Repräsentativumfrage zur Sicherheit vor. Bild Markus von Rotz/Neue NZ

Nidwaldens Polizeikommandant Hans-Kaspar Steiner stellt gut gelaunt die Repräsentativumfrage zur Sicherheit vor. Bild Markus von Rotz/Neue NZ

97 Prozent der Nidwaldner fühlen sich an ihrem Wohnort sicher. Drei Viertel erachten sich durch die Kantonspolizei als ausreichend geschützt. Zu diesem Ergebnis ist eine diesen Mai und Juni durchgeführte repräsentative Umfrage des Marktforschungsinstituts Demoscope unter 601 Nidwaldnern gekommen.

Jugendkriminalität ist sehr gering
Spannend an der am Freitag von der Kantonspolizei präsentierten Umfrage ist insbesondere das Thema Jugendkriminalität. Nur gerade ein Prozent der Befragten ist in den vergangenen fünf Jahren selber Opfer krimineller Jugendlicher geworden. Trotzdem bezeichnen 25 Prozent diesen Bereich als dringlichstes Sicherheitsproblem. Und 21 Prozent möchten, dass die Polizei diesbezüglich aktiver wird.

Polizeikommandant Hans-Kaspar Steiner begründete diese Diskrepanz mit der Aktualität des Themas in den Medien. Jugendgewalt tauche seit Jahren prominent in der Medienberichterstattung auf. "Trotzdem werden wir darauf ein grosses Augenmerk haben", versprach er.

Luca Wolf

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.