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SKI ALPIN: Buochser Marco Odermatt reiht sich in illustren Kreis ein

Einmal Gold, zweimal Bronze – der zweite Tag der Junioren-WM in Davos verläuft aus Schweizer Sicht erfolgreich. Der Buochser Marco Odermatt gewinnt Gold in der Abfahrt, die Urnerin Aline Danioth und der Berner Lars Rösti sichern sich Bronze.
Marco Odermatt holt bei der Junioren-WM Gold. (Bild: Manuel Lopez / JWSC Davos 2018 (Davos, 31. Januar 2018))

Marco Odermatt holt bei der Junioren-WM Gold. (Bild: Manuel Lopez / JWSC Davos 2018 (Davos, 31. Januar 2018))

Marco Odermatts Form passt. Das war nach den jüngsten Europacup-Resultaten und den Plätzen 1, 2, 3 und 4 in seiner Paradedisziplin, dem Riesenslalom, den Trainern und dem Athleten klar. Dass er aber die weltweite Konkurrenz in seiner Altersstufe in der WM-Sprintabfahrt am Jakobshorn hat hinter sich lassen können, ist selbst für den 20-jährigen Nidwaldner eine Überraschung. Schliesslich liegt Odermatts letztes Rennen in der schnellsten Disziplin schon fast zwei Jahre zurück. «Ich habe gewusst, dass ich schnell Ski fahren kann, aber ein Sieg in der Abfahrt? Den nehme ich gerne. Es ist cool, mit einem Sieg in die Heim-WM starten zu können.» Marco Odermatt ist nach Wil­liam Besse (1986), Urs Lehmann (1987), Ambrosi Hoffmann (1996), Daniel Albrecht (2003), Beat Feuz (2007) und Nils Mani (2013) der siebte Schweizer Weltmeister in der 37-jährigen Geschichte der Junioren-WM.

Mit dem Mini-Vorsprung von zwei Hundertsteln auf den Kanadier Sam Mulligan und drei Hundertsteln auf Lars Rösti schnappte sich Odermatt nach Gold im Riesenslalom und Bronze im Super-G (2016) seine dritte WM-Medaille beim Nachwuchs. Und dass diesem Sieg ein hartes Stück Arbeit – vor allem im mentalen Bereich – zugrunde liegt, zeigte Odermatts Faust der Erleichterung im Ziel. «Es war schwierig, nach dem ersten Lauf und der Führung den Fokus beibehalten zu können. Normalerweise steht der Sieger nach einer Fahrt am Mittag fest, ich musste aber noch einmal ran.»

Auch wenn der Nidwaldner als Junioren-Weltmeister für den Weltcup-Final in Åre qualifiziert ist, bleibt sein Augenmerk auf den Riesenslalom und den Super-G gerichtet. Die Europacup-Abfahrt im Sarntal (21. Februar) wird Odermatt aber bestreiten. «Ich bin ja wegen des Super-G dort, darum passt das», so der Junioren-Weltmeister pragmatisch.

Auch Aline Danioths Verfassung stimmt. Nach dem 4. Platz im Auftaktrennen der Junioren-WM reichte es der Urnerin im Slalom zu Bronze. Dennoch war die 19-Jährige mit dem zweiten WM-Tag nur bedingt zufrieden (siehe Kasten rechts). Der Sieg im Slalom ging nach dem Ausscheiden von Halbzeit-Leaderin Katharina Liensberger (Ö) an Meta Hrovat. Die Weltmeisterin, die zweitplatzierte Franziska Gritsch (Ö) und Aline Danioth verbindet ausser der Siegerehrung vom 31. Januar 2018 noch eine Gemeinsamkeit: Alle feiern im März ­Geburtstag. Hrovat und Danioth – die Jüngste des Trios – ihren 20., Gritsch wird 21.

Peter Gerber Plech

sport@luzernerzeitung.ch

Aline Danioth fährt bei der Junioren-WM im Slalom auf Rang 3. (Bild: Manuel Lopez / JWSC Davos (31. Januar 2018))

Aline Danioth fährt bei der Junioren-WM im Slalom auf Rang 3. (Bild: Manuel Lopez / JWSC Davos (31. Januar 2018))

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