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SOZIALDIREKTION: Neues Konzept für die Kinderbetreuung

Die Nidwaldener Regierung will den Bedarf an Angeboten für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung ermitteln soll. Die Gesundheits- und Sozialdirektion hat ein entsprechendes Projekt in Auftrag gegeben.
Kinderbetreuung im Chinderhuis Nidwalden in Stans. (Bild pd)

Kinderbetreuung im Chinderhuis Nidwalden in Stans. (Bild pd)

Im Rahmen einer Leistungsvereinbarung bezieht der Kanton Dienstleistungen beim Chinderhuis Nidwalden. Zudem leistet er einen jährlichen Beitrag an den Betrieb der Tageskrippen des Chinderhuises. Diese Leistungsvereinbarung stützt sich auf das Sozialhilfegesetz. Für finanzielle Beiträge an weitere Kinderkrippen fehlen die gesetzlichen Grundlagen, heisst es in einer Medienmitteilung der Gesungheits- und Sozialdirektion des Kantons Nidwalden.

Soll-Perspektive entwickeln
Mit dem Voranschlag 2010 hat der Nidwaldner Landrat im Herbst 2009 die Projektkosten für die Erarbeitung eines Konzeptes für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung bewilligt. Das Projekt verfolgt zwei Ziele. Als erstes wird eine Bestandesaufnahme der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung im Kanton Nidwalden durchgeführt. In einem zweiten Schritt gilt es, eine Soll-Perspektive für die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung im Kanton Nidwalden zu entwickeln. Innerhalb des Projektauftrages werden unter anderem folgende Fragen bearbeitet:

  • In welche Richtung sollen sich die Betreuungsangebote im Kanton Nidwalden in den kommenden Jahren entwickeln?
  • Mit welchem Bedarf an familien- und schulergänzender Kinderbetreuung in den Gemeinden des Kantons ist in den kommenden Jahren zu rechnen?
  • Wie sollen Beratung und Vermittlung von familien- und schulergänzender Kinderbetreuung geregelt sein?
  • Welches Finanzierungsmodell bietet sich an?
  • Welches sind die voraussichtlichen finanziellen Folgen eines gegenüber heute weiterentwickelten Angebots?

Die Gesundheits- und Sozialdirektion Nidwalden hat den Projektauftrag im Januar dieses Jahres der Firma Interface Politikstudien Forschung Beratung in Luzern erteilt. Für die Koordination ist die Fachstelle Gesellschaftsfragen verantwortlich. Die Ergebnisse der Studie werden bis Ende November 2010 vorliegen.

zim

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