SP: Fertig mit Atomenergie: Jetzt wird gesammelt

«Nidwalden muss die Atomenergie mit sauberen Technologien ersetzen»: Dieser Meinung ist die SP, die jetzt auf Unterschrif­tenfang für ihre entsprechende Volksinitiative geht.

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Demonstranten bei einem Wellenberg-Infoanlass im vergangenen Oktober in Stans. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Demonstranten bei einem Wellenberg-Infoanlass im vergangenen Oktober in Stans. (Bild Philipp Schmidli/Neue LZ)

Das Nidwaldner Stimmvolk habe sich in den vergangenen Jahren wiederholt gegen ein Endlager für radioaktive Abfälle im Wellenberg ausgesprochen – und folglich Nein zum Atomausbau gesagt, ist sich die SP  Nidwalden sicher. Dieser Volkswillen sei zum einen «kompromisslos» einzuhalten und zum anderen in der kantonalen Energiepolitik umzusetzen.

Vor dem Hintergrund der Wellenberg-Debatte sei die widersprüchliche Position der Regierung «unerträglich», wie es weiter heisst: «Wer kein Endlager will, soll eben auch die Ursache – die Atomstromproduktion – bekämpfen.»

In der Initiative «Für den schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie» wird gefordert, dass sich das Elektrizitätswerk Nidwalden (EWN) in den nächsten 30 Jahren sukzessive von der Atomenergie verabschiedet. Die Unterbeteiligungen an der Kernkraftwerk Gösgen-Däniken AG und an der Kernkraftwerk Leibstadt AG seien abzustossen und es dürften keine weiteren angekauft werden. Des Weiteren soll vom Kanton eine neue Eigenstrategie für das EWN entwickelt werden.

scd