SPORTFÖRDERUNG: Mehr Geld für Leistungssport in Nidwalden

Die Nidwaldner Regierung heisst eine Motion zur Umverteilung der Lotteriemittel vom Kulturfonds zu Gunsten des Sportfonds teilweise gut. Das Geld soll insbesondere der Förderung des Leistungssports zugutekommen.

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Das Sportgesetz soll überarbeitet werden. Das Bild stammt vom kantonalen Schulsporttag. (Bild: Matthias Piazza / Neue)

Das Sportgesetz soll überarbeitet werden. Das Bild stammt vom kantonalen Schulsporttag. (Bild: Matthias Piazza / Neue)

Motionär Philippe Banz (FDP) verlangt, dass talentierte Leistungssportlerinnen und -sportler verstärkt gefördert werden. Sie sollen finanziell besser unterstützt werden, so dass sie sich beispielsweise optimal auf Anlässe wie Olympische Spiele vorbereiten können.

Dazu soll das Sportgesetz und die Sportverordnung überarbeitet und die Leistungsförderung im kantonalen Gesetzt integriert werden. Dazu soll die Ausschüttung aus dem Lotteriefonds angepasst werden.

Die Motion verlangt, beim Sportfonds den Betrags von 20 auf 30 Prozent zu erhöhen, während der Kulturfonds von 40 auf 30 Prozent zu reduzieren sei. In den Kulturfonds fliessen heute rund 900'000 Franken, in den Sportfonds 450'000 Franken.

Wie die Regierung in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Antwort schreibt, bekenne sie sich zur Gleichwertigkeit von Sport und Kultur. Gleichzeitig sei sie aber bestrebt, die Leistungen in der Kulturförderung nicht zu gefährden.

Sie schlägt vor, eine Verschiebung von 5 Prozent der Lotteriemittel - also gut 100'000 Franken - vom Kultur- in den Sportbereich vorzunehmen. Zudem sollen von den 15 Prozent der Lotteriemittel, die gemäss Lotteriegesetz für gemeinnützige und wohltätige Zwecke zur Verfügung stehen, 5 Prozent dem Sportfonds übertragen werden. (sda)