STAATSANGESTELLTE: Regierung kürzt Löhne – aber nur theoretisch

Nidwaldens Regierung will ihren Staatsangestellten den Lohn beschneiden. Was auf den ersten Blick überrascht, ist in Tat und Wahrheit mehr ein Rechenspiel als Realität.

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(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

(Symbolbild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Etwa 15 Prozent der Staatsangestellten des Kantons Nidwalden werden 2010 nicht mehr Lohn erhalten als dieses Jahr. Für Einzelne wird gar 1 Prozent weniger auf der Lohnabrechnung stehen. Dies hat die Regierung in einem bisher nicht kommunizierten Entscheid Anfang Juli beschlossen. Sie stellt dem Landrat einen entsprechenden Antrag im Rahmen des Budgets für 2010.

Mit einem buchhalterischen Trick will sie gleichzeitig eine gute halbe Million Franken lockermachen, um gezielt die Löhne jener zu erhöhen, die besonders gute Leistungen erbracht haben. Es sei dies eine alte Forderung des Parlaments, und der Verzicht auf jede Lohnerhöhung für einen Teil des Personals sei vertretbar, sagt Finanzdirektor Hugo Kayser, weil man von einer Nullteuerung für das laufende Jahr ausgehe. Der Landrat wird über das Budget im Herbst entscheiden.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.