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Ständeratswahlen: Hans Wicki soll es für die FDP Nidwalden erneut richten

Auch wenn es nicht für den Bundesrat gereicht hat: Hans Wicki ist nach wie vor motiviert, in Bundesbern zu politisieren. Der 54-jährige Hergiswiler hat sich am Donnerstagabend von seiner FDP erneut als Ständerat aufstellen lassen.
Ständerat Hans Wicki spricht an der Nominations- und Parteiversammlung der FDP Nidwalden. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Oberdorf, 24. Januar 2019))

Ständerat Hans Wicki spricht an der Nominations- und Parteiversammlung der FDP Nidwalden. (Bild: Alexandra Wey/Keystone (Oberdorf, 24. Januar 2019))

Hans Wicki will seine Arbeit als einziger Nidwaldner Ständerat in Bern für mindestens vier Jahre weiterführen. Die Mitglieder der FDP Nidwalden haben ihm am Donnerstagabend an ihrer Versammlung in Oberdorf mit einer Standing Ovation ihr Vertrauen ausgesprochen und ihn wieder nominiert. Vorgestellt worden war er zuvor vom Aargauer Ständerat Philipp Müller. Anna Wartmann vom Generalsekretariat der FDP Schweiz hatte ihn befragt. Der frühere Baudirektor sitzt seit 2015 in der kleinen Kammer. Ende vergangenes Jahr stand der 54-jährige Hergiswiler als erster Bundesratskandidat aus Nidwalden im Rampenlicht. Er verpasste aber die Wahlhürde und musste stattdessen seiner Parteikollegin und Favoritin Karin Keller-Sutter aus St. Gallen gratulieren. Dennoch zeigte er sich im Nachhinein überzeugt, dass dieser Schritt der Richtige gewesen ist. Er habe sein Profil im Bundeshaus schärfen können und viele wertvolle Erfahrungen gesammelt.

Ob sich Hans Wicki als Ständerat einer Kampfwahl stellen muss oder ohne Konkurrenz bleiben wird, ist offen. Während sich die SVP mit Peter Keller auf die Verteidigung ihres Nationalratssitzes konzentriert, lassen sich die CVP und auch die Grünen noch nicht in die Karten blicken. Ob sie antreten und mit welchem Amt sie liebäugeln, dürfte sich im Zeitraum März/April herauskristallisieren. Und womöglich werden auch Parteilose ihre Ambitionen anmelden. Die Eingabefrist für Kandidaturen läuft bis am 2. September.

Mit der Wahl von Hans Wicki vor vier Jahren gelang der FDP Nidwalden Historisches. Sie entriss damals der CVP das scheinbar unantastbare «Stöckli-Abo». Zuvor hatte während 167 Jahren stets ein Vertreter der CVP auf dem Nidwaldner Sitz im Ständerat Platz genommen, zuletzt Paul Niederberger. CVP-Kantonalpräsidentin Therese Rotzer gelang es jedoch nicht, ihn zu beerben und musste Wicki ziemlich deutlich den Vortritt überlassen. (om/KL)

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